The Visualizer / 2003

The Visualizer ist entstanden als Semesterprojekt in der Klasse Ausstellungsdesign der Universität der Künste Berlin.
Smartphones bekommen brilliantere Displays mit leuchtenderen Farben und höheren Auflösungen. Hersteller von Smartphones müssen ihre Entwicklungen entsprechend präsentieren. Der “Visualizer” ist ein Pavillion, der als temporäre Bühne das Prinzip der menschlichen Kommunikation auf die Einfachheit des Visuellen herabbricht. Eine Konstruktion aus Spiegeln (in der unteren Abbildung rot dargestellt) und semitransparenten Spiegelflächen (blau), umzogen mit einer silbergrauen Acrylglashaut, ermöglicht es dem Besucher mit Menschen in Kontakt zu treten, die sich an einem anderen Ort befinden.

Von Vor- und Rückseite können Besucher zwei voneinander getrennte Gänge durchschreiten und erleben dabei das Annähern zu Menschen als Inszenierung. Das durch die Anordnung der Spiegelflächen entstandene Spiegelprinzip (pepper’s ghost) im Innenraum des Pavillions ermöglicht es den Besuchern sich selbst in den semitransparenten Spiegelflächen zu sehen und (daneben versetzt) die Spiegelung eines anderen Besuchers, der ansonsten aber nicht sichtbar ist, sich an einem scheinbar anderen Ort befindet. Man sieht sich nun mit anderen Personen in Kontakt treten.
Weitere Informationen findet man :
a. im Uni-Weblog
b. in der Datenbank


