Ostseetisch / Interaktive Medieninstallation, ART+COM / 2008

Komplexe, wissenschaftliche Inhalte in multimedialer Form, interaktiv erfahrbar.


Angela Merkel während der Eröffnung des Ozeaneums.Die Bedienung des Tisches erfolgt über die von ART+COM entwickelte Multitouch-Technologie. Die Oberfläche ist berührungsempfindlich und für mehrere Nutzer gleichzeitig geeignet. Die Bedienung ist simpel und intuitiv, ohne Tastatur, Maus oder Knöpfe. Foto: ART+COM, J.-M. Schlorke

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Ein Video findet man hier.

Eines meiner Lieblingsprojekte, die ich in den letzten Monaten bei ART+COM betreut habe wird im Rahmen einer Dauerausstellung im Deutschen Meeresmuseums (DMM) gezeigt. Im Neubau des Museums werden Lebensräume wie die Nordsee, der Nordatlantik und das Polarmeer präsentiert. Ein Schwerpunkt ist das Ökosystem Ostsee. An der medialen Installation „Ostseetisch“ werden Schutzmaßnahmen anschaulich gemacht. Zwölf Branchen, unter anderem Fischerei, Landwirtschaft und Tourismus, stehen beispielhaft für die Einflüsse, denen die Ostsee jeden Tag ausgesetzt ist. Die Besucher können die Branchenaktivitäten erhöhen und dadurch den Grad der Negativ-Auswirkungen bestimmen. Darüber hinaus werden Lösungsvorschläge angeboten, die demonstrieren wie Industrie und Landwirtschaft Schäden abwenden könnten.

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In regelmäßigen Abständen schaltet der „Ostseetisch“ in einen Leerungs- und einen Vereisungsmodus. Bei ersterem läuft das Wasser des Meeres ab und Darunterliegendes wird sichtbar. Im zweiten Modus wird gezeigt wie es aussähe, wenn die Ostsee vereiste.

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