Projektteil (GɇoCane)


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Der Weg ist das Ziel und das Ziel der Arbeit ist es die zentralen Aspekte und Werte der Pilgerreise in ein Digitales-Objekt zu übersetzen. Dabei ist eine Neuinterpretation des historischen Pilgerstabes entstanden: Der GeoCane. Dieser weist verschiedene Referenzen zum historischen und derzeitigen Pilgertum, sowie mittelalterliche und aktuelle Methoden der Navigation auf. Durch die Benutzung des Stabes erhält der Benutzer ein neues Verständnis zur historischen Identität des Pilgerns.

Über eine Dockingstation können Zielkkordinaten auf den GɇoCane übertragen werden. Der Neopilger läuft los. Während des Weges zeichnet ein integrierter Microchip jede gegangene Wegstrecke auf, sodass man niemals über gleiche (also demnach bereits bekannte) Wege geleitet wird. Eine in Griffhöhe eingelassene Technik verweist durch leichte Vibration, als haptischer Display, auf eine zu gehende Richtung. Der Zielort bleibt dabei unbekannt und von weniger großer Bedeutung als der Weg an sich.

Der GɇoCane gibt dem Stadtbewohner die Möglichkeit in einer schnelllebigen Zeit, Raum – im Sinne des Stadtraumes und der Stadtumgebung – bewusster wahrzunehmen. Dabei ist er ein Instrument, dass benutzt werden kann immer neue Wege zu betreten und sich dem Faktor des Unbekannten zu stellen. GeoCane. Let yourself go!

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