Der Koran (allgemeines)

January 31st, 2007 by Felix Hardmood Beck

Der Koran (arabisch al-Qur’an: Lesung, Vortrag oder Vorzeit), heilige Schrift des Islam (570-650 n. Chr.). Nach muslimischem Glauben enthält der Koran eine Reihe von Offenbarungen, die Gott (Allah) an seinen Propheten Mohammed zwischen 608 und 632 in Mekka und Medina richtete. Read the rest of this entry »

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Buddhismus (grundsätzliches)

January 31st, 2007 by Felix Hardmood Beck

Folgender Text ist (gekürzt) aus folgender Webseite entnommen

  • http://www.beepworld.de/members44/palastikkuh/buddhismus.htm
  • und von mir mit Anmerkungen, Grafiken, Bildern und Querverweisen versehen worden:

    bild aus 12.Jhrdt v. Buddha Der lehrende Buddha Shakyamuni - Mitbegründer des Buddhismus (China, 12. Jahrhundert); Bildquelle: Wikipedia / höhere Bildauflösung

    (…) Das Gebiet des Buddhismus erstreckt sich auf die ganze Welt. Länder wie Indien, Sri Lanka, Birma, Thailand, Nepal, Bhutan und Sikkhim (Lage ???) zählen zu den Ländern, in denen der Buddhismus am meisten praktiziert wird. Von dort aus wurde er über die Seidenstraße (siehe auch Bild weiter unten) nach China, in die Mongolei, nach Korea und Japan gebracht. Der Buddhismus ist auch nach Vietnam, Laos, Kambodscha, Indonesien und seit neuestem auch in die U.S.A., nach Europa, Australien und Neuseeland verpflanzt worden. Die Gesamtzahl der Buddhisten wird auf 500 Millionen geschätzt (Quelle: Lexikon religion v. Prof. Dr. Hartwig Weber).

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    Das Judentum (grundsätzliches)

    January 31st, 2007 by Felix Hardmood Beck

    Folgender Text ist (teilweise gekürzt) aus folgender Webseite entnommen

  • http://www.beepworld.de/members44/palastikkuh/judentum.htm
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    bild Das Lesen der Siddur - jüdisches Gebetbuch für den Alltag und den Sabbat, Bildquelle: Wikipedia / höhere Bildauflösung

    Das Judentum ist eine ethnische und religiöse Gemeinschaft, es ist die älteste bestehende monotheistische Religion. Das Judentum gilt als Mutterreligion des Christentums und des Islams. Nach einer Zaehlung aus dem Jahr 1988 leben insgesamt etwa 14,9 Millionen Juden, davon 6,9 Millionen in den USA, 2,8 Millionen in der ehemaligen UdSSR, 520.000 in Frankreich, 545.000 in Argentinien, 610.000 in Grossbritannien, rund 325.000 in Kanada und in Israel etwa 3,2 Millionen (Zahlenangaben bleiben zu überprüfen; offizielle Angaben ?). Die Anzahl der Juden in Deutschland ist verschwindend klein (Laut dem Lexikon d. Religion von Hartwig Weber: ca. 80.000). Religion und Kultur des Judentums sind in hohem Maß durch die Zerstreuung des jüdischen Volkes und die dadurch bedingten Minderheitensituationen unter wechselnden örtlichen und zeitlichen Bedingungen bestimmt. Read the rest of this entry »

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    Konfuzianismus und Taoismus (grundsätzliches)

    January 30th, 2007 by Felix Hardmood Beck

    Folgender Text ist (teilweise gekürzt) aus folgender Webseiten entnommen

  • http://www.beepworld.de/members44/palastikkuh/taoismus.htm
  • und von mir mit Anmerkungen, Grafiken, Bildern und Querverweisen versehen worden:

    Glaubensformen in China. Gewöhnlich werden Konfuzianismus und Taoismus als die beherrschenden Religionen Chinas bezeichnet. Beim Konfuzianismus sowie dem ursprünglichen Taoismus handelt es sich jedoch um Philosophien, wobei letzterer später rituelle und kosmologische Elemente in sich aufnahm. Konfuzius und seine Nachfolger waren in ihrer Philosophie weniger auf die Achtung der Götter als auf praktische Handlungsanweisungen für das weltliche Leben ausgerichtet. Der konfuzianische Tempel besteht nur aus einem Raum, in dem die Begründer des Konfuzianismus verehrt werden. Die Glaubensformen des größten Teiles der chinesischen Bevölkerung, die polytheistische Züge tragen und als Volksreligion bezeichnet werden, unterscheiden sich jedoch wesentlich von den Philosophien der traditionellen konfuzianischen Elite. Read the rest of this entry »

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    Völkerwanderungen

    January 30th, 2007 by Felix Hardmood Beck

    Im Jahr 375 n. Chr. fällt eine Armee von Hunnen (Mongolen), in den deutschen Osten ein und vertreibt die Germanen. Furor Teutonicus = deutscher Wutanfall.

    600-700 = Paarallel verschobene Völkerwanderungen.

    622 flieht Mohammed nach Medina und gründet die erste Gemeinde. Gesetze werden erlassen und der Koran aufgezeichnet.

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    Hinduismus (grundsätzliches)

    January 30th, 2007 by Felix Hardmood Beck

    Folgender Text ist (teilweise gekürzt) aus folgenden Webseiten entnommen

  • http://www.inidia.de/hinduismus.htm
  • http://www.inidia.de/hinduismus_2.htm
  • http://www.inidia.de/hinduismus_3.htm
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    bild Ein Sadhu - dem asketischen Leben verschriebener Mönch eines Ordens. Bildquelle: Wikipedia / höhere Bildauflösung

    Der Hinduismus
    Aus der vedischen Religion entstandene eigene Richtung, der mit circa 80 Prozent die Mehrheit der indischen Bevölkerung angehört und die darüber hinaus in vielen Teilen der Welt verbreitet ist, u. a. in Nepal, Bangladesh, Indonesien, Sri Lanka, Pakistan, Malaysia, Südafrika, Mauritius, den USA und England. Das persische Wort Hindu wurde von Sanskrit saindhava; indisch sindhu („Fluss“ oder genauer der Indus) abgeleitet und bezeichnete im 5. Jahrhundert v. Chr. die Bewohner jenes Landes nach seinem Fluss, dem Indus. Die Hindus bezeichnen sich selbst als „jene, die an die Veden glauben“ (siehe Veda) oder als „jene, die den Weg (Dharma) der vier Klassen (Warnas) und Lebensstadien (Ashramas) befolgen“. (Siehe auch folgende Wiki-Seite: Glossar hinduistischer Begriffe / Laut Wikipedia beschreibt Veda (Sanskrit, m., wörtl.: “Wissen”) im Hinduismus die heiligen Schriften.)

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    Weltreligionen im Vergleich

    January 30th, 2007 by Felix Hardmood Beck

    Weltreligionen im Vergleich Bildquelle (oben): Wikipedia / größere Bildauflösung

    Tabelle Weltreligionen im Vergleich Bildquelle (oben): Internetseite zum Religionsvergleich; (höhere Auflösung)

    Weiterführende Webseiten:

  • Webseite: www.weltreligionen.de
  • Webseite: Christentum
  • Webseite: Islam
  • Webseite: Hinduismus
  • Webseite: Buddhismus
  • Webseite: Judentum
  • Webseite: Taoismus
  • Weiterführende Literatur:

  • Glasenapp, Helmuth von, Die fünf Weltreligionen, Hugendubel Verlag, München, 2001
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    Der Islam (grundsätzliches)

    January 30th, 2007 by Felix Hardmood Beck

    Folgender Text ist (teilweise gekürzt) aus folgender Webseite entnommen

  • http://www.beepworld.de/members44/palastikkuh/islam.htm
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    image Grafikquelle: Wikipedia / höhere Auflösung

    In 13 Staaten der Welt ist der Islam heute Staatsreligion, in 25 Staaten haben die Muslime die Mehrheit der Bevölkerung und in weiteren 20 Staaten mehr als 10 Prozent Bevölkerungsanteil. Insgesamt bekennen sich etwa 1,3 Milliarden Menschen zu Allah und zum Koran und folgen den Weisungen des Propheten Muhammad. Damit ist sie hinter dem Christentum (2 Milliarden) die zweitgrößte der Weltreligionen und momentan die expansivste (vgl. S74, Der Islam von Gottfried Hierzenberger). In Deutschland leben gut 3 Millionen Muslime, 80 Prozent von ihnen stammen aus der Türkei. 310.000 Muslime sollen einen deutschen Pass haben. Die Zahlenangaben über deutsche Muslime schwanken zwischen 11.000 und 100.000. In Stuttgart leben allein ca 40.000 Muslime. Die türkischstämmige Jugend verliert zunehmend den Kontakt mit der Herkunftskultur, Korankurse werden von nur 7 Prozent besucht. In Deutschland sind 66 klassische Moscheen eröffnet worden. Dazu kommen 2.200 Gebetshäuser bzw -räume (Zahlenangaben gelten zu überprüfen und evtl zu aktualisieren / Link: Suchfunktion für Moscheen in Deutschland).

    Der Islam als Religion geht auf Mohammed (570 bis 632 n.Chr.) zurück, der 610 n.Chr. in der Wüste bei Mekka eine Berufung zum Propheten erlebte. Weitere Offenbarungen folgten und wurden später niedergeschrieben, nämlich die Suren des Koran. Mohammed wurde vom Judentum, daneben auch von Christen geprägt, denen er auf Reisen als Händler begegnete. Er lehrte ursprünglich einen strengen Monotheismus: Es gibt nur einen Gott, Allah. Er selbst, Mohammed, wurde als “Warner” gesandt, er hat dazu das Prophetenamt inne. Er kündigte das göttliche Gericht und die Totenauferstehung an. Daraus folgte die Mahnung, ein vor Gott richtiges Leben zu führen, Maßstäbe Mohammeds waren Gerechtigkeit, Ehrlichkeit und Milde. Read the rest of this entry »

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    Geografische Timeline (Anmerkung)

    January 29th, 2007 by Felix Hardmood Beck

    Das Geotag dieses Eintrages (52.49,17/13.36,74) befindet sich genau am Berliner S-Bahnhof Yorckstraße. Damit ist ein erster Schritt des Digitalen Jacobweges getan und die Strecke von meiner Wohnung (52.5102/13.4690) bis zur Uni (52.4906/13.3585 (UdK, Grunewaldstraße)) abgelaufen. Es verbleiben bis zum Diplom noch etwa 2.550 Kilometer und 168 Tage.

    bild

    Das nachfolgende Bild (Auflösung 1024×768) stellt den geplanten zeitlichen und geografischen Verlauf meiner weiteren Diplombearbeitung auf dar.
    bild

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    Navigations- und Ortungssysteme

    January 29th, 2007 by Felix Hardmood Beck

    Dazu habe ich mir folgende Literatur organisiert:

  • Bark, Axel, Terrrestrische Navigation - Übungen und Aufgaben, Delius Klasing Verlag, Bielefeld, 1992
  • Cunliffe, Tom, Skipper-Navigation - Profischule des Navigierens, Pietsch Verlag, Stuttgart, 1993
  • Schenk, Bobby, Astronavigation - Ohne Formeln - praxisnah, Delius Klasing Verlag, Bielefeld, 1978
  • Schenk, Bobby, Navigation - nur zum Ankommen, Delius Klasing Verlag, Bielefeld, 1992
  • Stein, Walter, Das kleine Sternenbuch - Für Sternenfreunde, Segler und Seeleute, Delius Klasing Verlag, Bielefeld, 1990
  • Ortungssysteme zur Positionsbestimmung

    Der Begriff >Ortungssystem< geht heutzutage meist einher mit satelitengestützter Navigation. (vgl. auch Blogeintrag vom 17.01.07 über Längen- und Breitengrade). Wichtige Entwicklungsschritte, die nach der visuellen Navigation (Sprung von Landmarke zu Landmarke) einsetzten waren dabei folgende: Read the rest of this entry »

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    Pilgerkleidung (islamische)

    January 29th, 2007 by Felix Hardmood Beck

    Der Haddsch (vgl. Blogeintrag vom 24.01.07) beginnt am 8. Dhul al-Hidscha in Mekka mit dem Anziehen zweier weiße, ungesäumte Tücher, die den rituellen Weihezustand beschreiben - im Arabischen spricht man von ihrâm (احرام). Durch die weißen Tücher werden Totentücher symbolisiert.
    Während der Wallfahrt dürfen sich die Pilger weder rasieren, noch kämmen, noch Haare oder Nägel schneiden. Nach Beendigung rasieren sich männliche Pilger oft das Haupthaar und Frauen schneiden sich eine Haarsträhne ab, was den Beginn eines neuen Lebensabschnitts, befreit von früheren Sünden, symbolisiert.

    Quellenangaben:

  • Brockhaus Enzyklopädie
  • Grosses Universal Lexikon
  • Hierzenberger, Gottfried, Der Islam, Marix Verlag, Wiesbaden, 2006
  • Thoraval, Yves, Lexikon der islamischen Kultur, Niko-Verlag, Hamburg, 2006
  • Wikipedia
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    Pilgerkleidung & Pilgerzeichen (christliche)

    January 29th, 2007 by Felix Hardmood Beck

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    Obige Abbildungen stammen von www.flickr.com und geben einen historischen Eindruck …

    Im Mittelalter bestand das christliche Pilgerkleid des Westens in einem braunen oder grauen Gewand (-> Nachbildung - Bildquelle: Ebay), das nachts als Decke diente; der breitrandige Pilgerhut (Schutz gegen Sonne und Regen) war mit der Jakobsmuschel (s.u.) geziert (daher stammt die heute abfällige Redensart, man könne sich dieses oder jenes an den Hut stecken); zur Ausrüstung gehörten Pilgerstab (siehe auch weitere Blogeinträge aus der Kategorie Pilgerstab) und Gurde (s.u.). Bildzeugnisse bieten die Darstellung von Pilgerhüten in der Tafelmalerei und Druckgrafik des Spätmittelalters. Read the rest of this entry »

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    Die Pilgerreise (= Wallfahrt)

    January 29th, 2007 by Felix Hardmood Beck

    Es gibt unterschiedliche, inhaltliche Bedeutungen der “Pilgerreise”, oder auch “Wallfahrt”. Klammert man den umgangssprachlichen Sinn (wie etwa: »Wir pilgerten bei Affenhitze zum nächsten Schwimmbad … «) einmal aus, beschreibt die eigentliche Bedeutung der Wallfahrt immer die Reise zu einem, als heilig geltenden Ort. Aus heutiger Sicht muß dabei ein heiliger dieser Ort nicht unbedingt mit Religion an sich zu tun haben: »Die Pilgerreise zum Grab von Jim Morrison.« (siehe Blogeintrag: Beispiel “Grab von Jim Morrison“) kann somit die selben Gründe, wie beispielsweise die nach Stonehenge (Megalith-Kultur), Hiroshima oder Compostella haben:

  • Anbetung des Ortes
  • die Suche um spirituellen Beistand
  • Buße für vergangene Sünden
  • Lobpreisung
  • Erlangen von Seelenfrieden, materiellen Güter, Wohlstand
  • aus Dankbarkait (Genesung von Krankheit o. ä. Leiden)
  • In der katholischen Glaubenslehre, nach dem Neuen Testament, beschreibt der >Pilgerstand< das irdische Leben des Menschen, als der Prüfstand, in dem er als Pilger sein ewiges Heil erwirken muß (nach 2. Kor. 5,6; 1.Petr. 2,11). Die “Heimat” der Gläubigen liegt demanch im Himmel (Phil. 3, 20), in der Welt sind sie “Fremde” (Hebr. 11,13;1.Petr. 1.1), auf der Wanderung zur himmlischen Stadt (Hebr. 13,14). In der katholischen Theologie hat entsprechend der Kirchenlehre des zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) die vom Hebräer-Brief abgeleitete Beschreibung der Kirche als des pilgernden Gottesvolkes das frühere Bild des Leibes Christi sehr zurückgedrängt. Durch den Protestantismus bekam das Wort Pilgerreise eine zusätzliche Sinnaufladung, nämlich die, daß das ganze Leben eine Annäherung zu Gott sei. Eine irdische Wallfahrt des Christen nach der himmlischen Heimat.

    Joan Evans beschreibt in seinem Buch “Blüte des Mittelalters” (S. 38; Droemer-Knaur Verlag, München, Zürich, 1966) das Phänomen, das die Wallfahrt neben dem Kirchenbau ein beliebtes Mittel war, sich einen Platz im Himmel zu sichern. Die geistlichen Schätze des mittelalterlichen Abendlandes waren unerschöpflich. Jede Kirche hatte ihre Reliquien. Die meisten großen Kirchen besaßen ein Reliquiar mit den Gebeinen eines Lokalheiligen, der Pilger aus dem ganzen Land anzog. Auf S. 29 schreibt ferner: Die Pilgerfahrt konnte ein Akt der Buße sein, ein Beweis der Frömmigkeit, für manche aber auch eine Art Ferienreise. Reich und arm traten sie an - die Welt des Abtes Suger und die des heiligen Franziskus trafen zusammen. Der Pilger verzichtete auf jeden weltlichen Luxus. Die heiligen Stätten aber, an denen er vorbeikam, erstrahlten in der Pracht kostbaarer Reliquiare und herrlicher Kunstwerke. Im Kreuzgang von Santo Domingo de Silos, an der Pilgerstraße nach Compostella gelegen, ist Christus im Pilgergewand, mit Pilgertasche und Muschel, dem Symbol der Compostella Wallfahrt dargestellt (vgl. untere Abbildung).

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    Bildquelle: Uni Bonn

    Desweiteren beschrieb Evans (S.39): “Der Lohn einer Pilgerfahrt war nicht ausschließlich geistlicher Art. Mittelalterliche Schriftsteller und Dichter (vor allem Geoffrey Chaucer) lassen durchblicken, daß die Pilger auch auf einiges Vergügen hofften. Ähnliches berichtet Harpe Kerkeling in seinem Buch “Ich bin dann mal weg - Meine Reise auf dem Jakobsweg” (Piper Verlag, München, 2006) indem er den Pilgerweg mit einem Heiratsmarkt vergleicht auf dem Jungesellinnen aus Südamerika auf Männerfang gehen.

    Egal, welche Idee man verfolgt, die Pilgerreise bleibt immer der Weg zu einem Ziel, dass nicht unbedingt ein geografisch fix sein muß. Oftmals reicht es aus, wenn der Weg dem Ziel entspricht (»Der Weg ist das Ziel.«).

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    Das Grab von Jim Morrison (ein Bsp.)

    January 29th, 2007 by Felix Hardmood Beck

    Warum sind wir auf der Suche nach neuer Spiritualität?
    Nachfolgend eine kurze, persönliche Vermutung samt ebensolcher Herleitung.

    Vergleicht man zwei Kulturen, wie die islamische und die europäisch-christliche etwa in Bezug auf Kindererziehung, kommt man schnell zu dem Schluß, daß eine Heranführung an religiöse Sitten und Gebräuche in der europäisch-christlichen Kultur weniger intensiv stattfindet (falls überhaupt), als in der islamischen Kultur. Während gläubige Muslime ihren Kindern die Gesetze des Korans vorleben, der aus islamischer Sicht eine Antwort auf den Sinn des Lebens bietet, nimmt die nächste Generation die Glaubenswerte automatisch auf. Der Glaube an den Koran nimmt den Lebenssinn ein.
    Im europäisch-christlichen Umfeld erfolgt eine eher liberale Erziehung, die den Lebenssinn meist außen vorläßt und dem Sprößling diese spirituelle Suche überläßt. Menschen benutzen und brauchen jedoch seit jeher Spiritualität – sie gehört zum Leben und gibt letztendlich den Lebenssinn (oder hilft zumindest bei der Suche danach). Verfolgt man das Heranwachsen eines Jugendlichen kann man eine (erstmalige) Suche nach Bedeutung im Leben und Zielen prognostizieren, die gefolgt sein könnte von einer neuen Verehrung, die im Leben den der Religion einnimmt: die Suche um spirituellen Beistand, Erlangen von Seelenfrieden, Buße für vergangene Sünden, Lobpreisung, Anbetung des Ortes oder nicht zuletzt von materiellem Nutzen und Wohlstand. Typenabhängig kann das durchaus in der Kirche, aber genauso gut auch auf einem Punkrock-Festival gefunden werden. Theoretisch führte dies im europäisch-christlichen Umfeld zu einem Verlust von Religion und im Gegenzug zu einem breiten Feld von unterschiedlichster Spiritualität (u.a. die Verehrung des Grabes von Jim Morrison / 48° 51′ 33,8″ N, 2° 23′ 37,2″ O).

    Grab von Jim Morrison Bildquelle: Wikipedia / höhere Bildauflösung

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    Haddsch (Begriffserklärung, Wortherkunft …)

    January 24th, 2007 by Felix Hardmood Beck

    bild Bildquelle: Wikipedia

    Der Haddsch (arabisch: حج = Wallfahrt), auch Hadsch, Hadschdsch, Hadjdj, Hajj oder Hagg, ist die Pilgerfahrt nach Mekka und die Teilnahme an den Umzügen um die Ka’aba (Ziel der Wallfahrt ist die >Heilige Moschee< und das siebenmaliges umschreiten der Kaaba gg. den Uhrzeigersinn - man spricht von "Tawaf"), sowie den anderen meist von den vorislam. Arabern übernommenen Zeremonien; diese Pflicht soll von jedem volljährigem Mohammedaner mindestens einmal im Leben unternommen und erfüllt werden. Die erste Pilgerfahrt nach Mekka und das religiöse Ritual des Umrundens der Kaaba fand 629 n.Chr. durch Muhammad (Mohammed, islamischer Prophet) und 2000 seiner Gefolgsleute statt. Mohammeds letzte Wallfahrt, in der er bis in die letzten Einzelheiten die einzelnen Regeln festlegte, fand 632 statt. Entscheidend dafür ob die Pilgerfahrt zur Pflicht wird, sind unter anderem seine finanziellen und gesundheitlichen Lebensumstände (vgl. Sure 2, 197-201). Auch gibt es die sogenannte >kleine Wallfahrt< (arab. Umra), die zu jeder Zeit vollzogen werden kann. Der Beginn der Haddsch erfolgt immer nach Beendigung des Fastenmonats, dem 10. Monat des islamischen Kalenders. Die Einschränkung der ritualrechtlichten Pflicht der Pilgerfahrt ist in Sure 3, Vers 97 begründet: „…und die Menschen sind Gott gegenüber verpflichtet, die Wallfahrt nach dem Haus zu machen – soweit sie dazu eine Möglichkeit finden.“ Der Pilger kann sich dabei unter Übernahme der Kosten vertreten lassen. Der Haddsch zählt zu den fünf Säulen des Islam (Die Wallfahrt nach Mekka beschreibt dabei die fünfte Säule) und findet jährlich während des Monats Dhu al-hijja statt. Der Koran geht davon aus, dass Abraham und Ismael die Kaaba gebaut, bzw. für die moonotheistische Gottesverehrung gereinigt haben. Im Zentrum der Pilgerreise steht daher auch der Eingottglaube (Monotheismus) und die überwältigende Erfahrung der Umma durch das Zusammenströmen von Millionen von Muslimen aus deer ganzen Welt.

    Zur Wortherkunft ergänzt Wikipedia folgendes: Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist das maskuline arabische Wort Haddsch mit dem hebräischen Wort חג (Chag „Fest“) verwandt, das im biblischen Kontext für die drei jüdischen Wallfahrtsfeste Pessach, Schawuot und Sukkot verwendet wird. In gleicher Bedeutung existiert die Wurzel auch im Aramäischen und seinen späteren Ausläufern.

    Der Haddschi ( arabisch: حاجي, eingedeutscht: „Hadschi“, „Hadji“ oder „Hajji“) (Frage: oder auch die (???) gilt für m und w gleich ???) Ein Ehrentitel für Mekkapilger oder auch der schiitische Kerbela- und der christliche Jerusalempilger (!). Häufig auch losgelöst von einer religiösen Ehrbekundung verwendet wird (z.B. als Familienname). Die Rückkehr erfolgt frühestens am dritten Tag des Opferfestes. Zum Anlaß ihrer Rückkehr werden die Häuser mit bunten Lichtern geschmückt. Die Gratulanten werden mit Gebetskettchen beschenkt, mit Datteln bewirtet und einem Schluck Wasser der heiligen Quelle Zamzam aus Mekka.

    Quellenangaben:

  • Brockhaus Enzyklopädie
  • Grosses Universal Lexikon
  • Hierzenberger, Gottfried, Der Islam, Marix Verlag, Wiesbaden, 2006
  • Thoraval, Yves, Lexikon der islamischen Kultur, Niko-Verlag, Hamburg, 2006
  • Wikipedia
  • ZDF Spezial - Wallfahrt nach Mekka (Link vom 30. Januar 2007)
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