Christliche Kreuzzüge
Januar 15th, 2007 by Felix Hardmood BeckDie Kreuzzüge als “heilige Kriege” des christlichen Abendlandes.
Wie sah es zur dieser Zeit (Ende 11 Jhrdt – Ende 13.Jhrdt) aus?
Eine Zusammenfassung:
Pilgerreisen in den Nahen Osten (Lebens- und Wirkungsstätte Jesu) waren seit dem ausgehenden Altertum ein Brauch, der vorerst von den Arabern durch Zahlungen von Abgaben gestattet wurde. Die Ausbreitung der Seldschuken erschwerte die Pilgerfahrten und brachte diese letztendlich zum Erliegen. Es folgte ein Aufruf zur Befreiung des “heiligen Grabes” und die Förderung samt finanzielle Unterstützung der Kirche für alle kriegerischen Unternehmen gegen Ungläubige: Ketzer, Heiden, Andersgläubige. Die Finanzierung der Kriegszüge zur Befreiung der heiligen Stätten in Palästina von islamischer Herrschaft steigerte dabei enorm das Ansehen des Papsttums. Tendenzen und Strömungen der Zeit fallen zusammen: gesteigerte Religiösität, Frömmigkeit des Rittertums (ritterliches Ideal beinhaltet den Kampf für die Kirche und den Glauben), Strömungen der Cluniazensischen Reformbewegung, Abenteuerlust, Hoffnung auf materiellen Gewinn, Erlang des Ablasses der Sünden (“Generalabsoultion als Versprechen des Papstes für Grausamkeiten gegen Ungläubige. Der Eifer seiner Prediger brachten 20.000 Bauern und Arbeiter dazu, nach Konstantinopel aufzubrechen und schon auf dem Weg dahin jüdische Gemeinden niederzumetzeln” Quelle: Target, George, Der grosse Atlas der heiligen Stätten, Orbis Verlag, München, 2000).
Es folgen 7 Kreuzzüge: Read the rest of this entry »
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