Das chinesische Ruyi-Zepter

März 26th, 2007 by Felix Hardmood Beck

Bildquelle: Wikipedia / höhere Auflösung

Ursprünglich geht das Ruyi-Zepter auf den – einem weitaus profaneren Zweck dienenden – Rückenkratzer (痒痒挠 yangyangnáo) zurück. Bereits in der Han-Dynastie wurden die Zepter aber von Gelehrten und Adeligen bei der Konversation in der Hand gehalten, was ihnen die Bezeichnung Tánbǐ (谈笔; “Konversationsstab”) einbrachte. In der Ming- und Qing-Zeit setzte sich endgültig die Verwendung des Ruyi-Zepters zu dekorativen und symbolischen Zwecken durch. Somit gilt das Ruyi-Zepter in der heutigen chinesischen Kultur als Ziergegenstand und Talisman. Er soll dem Besitzer Glück und Segen bringen und stellt in keiner Weise ein Herrschaftssymbol wie europäische Zepter dar (Anmerkung: Das Ruyi-Zepter erfreute sich auch großer Beliebtheit als Geschenk; insbesondere der Kaiser erhielt traditionell zum Neujahrsfest von den führenden Beamten, Generälen und Gelehrten des Reiches kostbar gearbeitete Exemplare überreicht. Infolgedessen zierten die Zepter in großer Zahl die kaiserlichen Thronsäle, Schreibtische und Schlafzimmer. Angesichts dessen näherte sich die Funktion des Ruyi-Zepter ein wenig dem seines westlichen Äquivalents als Herrschaftssymbol an. Das Palastmuseum Peking besitzt etwa 3.000 Stück, die vorwiegend aus der Qing-Dynastie stammen.). Gewöhnlich besteht das Ruyi-Zepter aus einem wolken-, herz- oder pilzförmigen Kopf sowie einem leicht s-förmig geschwungenen Stiel. Es kann aus den verschiedensten Materialien gefertigt sein. Gebräuchlich sind unter anderem Hartholz, Jade, Lack, Elfenbein, Koralle und zahlreiche Edelmetalle. Die Oberfläche ist meist reich verziert; häufig enthält das Dekor Symbole, die etwa Langlebigkeit, Wohlstand und Erfolg verheißen.

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Shikoku-Pilgerweg (Japan)

März 18th, 2007 by Felix Hardmood Beck

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Bildquelle, links: www.discover-japan.info, rechts

Der Shikoku-Pilgerweg (jap. 四国八十八箇所 shikoku hachijū hakkasho) mit seinen 88 heiligen Orten ist ein wichtiger buddhistischer Pilgerweg (Junrei = siehe weiter unten) auf der Insel Shikoku in Japan. Man glaubt, dass alle 88 Tempel von dem berühmten buddhistischen Mönch Kūkai besucht worden sind. Kukai wurde 774 in Zentsuji auf Shikoku geboren. Nur für zwei der 88 Plätze ist aus Kukais eigenen Schriften ein Besuch nachzuweisen. Auf dem Pilgerweg befinden sich außerdem über 200 Bangai, also Tempel ohne eine Nummer. Um die Pilgerfahrt abzuschließen, muss man die Tempel nicht der Reihe nach besuchen, in einigen Fällen wird es sogar als glücklich angesehen, die Tempel in umgekehrter Folge zu besuchen. Read the rest of this entry »

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Raum der Stille

März 12th, 2007 by Felix Hardmood Beck


Bildquelle

1994 wurde im nördlichen Torhaus des Brandenburger Tores ein Raum der Stille eröffnet. Er folgte einem berühmten Vorläufer: dem Meditationsraum, den der 1961 verunglückte schwedische UNO – Generalsekretär Dag Hammarskjöld für sich und seine Mitarbeiter im UNO-Gebäude in New York einrichten ließ. Die Initiative zu dem Berliner Projekt geht auf Ostberliner Christen und die Zeit vor dem Mauerfall zurück; Menschen verschiedener Religionen und Kulturen halfen dann, es ins Leben zu bringen. Das mit Symbolen beladene Wahrzeichen der Stadt, das Verkehrsnadelöhr, der Touristenmagnet finden in dem Raum der Stille einen ungeahnten Gegenpol, in den das großstädtische Getöse nur noch gefiltert und gedämpft eindringen kann. Die Zustimmung zu diesem Raum, die man den Besucherbüchern entnehmen kann, ist überwältigend. Jeder gibt ihm einen eigenen Zweck, eine individuelle Bedeutung. Doch scheint es ein unausgesprochenes Einverständnis darüber zu geben, daß Stille eine Voraussetzung von Frieden ist. Read the rest of this entry »

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Farben und Religion

März 6th, 2007 by Felix Hardmood Beck

Islamic Tradition
In the Islamic tradition, colour is primarily seen from a metaphysical viewpoint which allows the duality of light and shadow to be recognised as the continuous possibility pervading the universe. The number seven dominates the traditional palette of colours, which are arranged in groups of three and four (picture below), with the two systems being linked. One order is based on the three colours black, white and sandlewood (related to the colour of the earth), while the other is centred on the four colours red, yellow green and blue.


Quelle: www.colorsystem.com; Read the rest of this entry »

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Buddhismus (grundsätzliches)

Januar 31st, 2007 by Felix Hardmood Beck

Folgender Text ist (gekürzt) aus folgender Webseite entnommen

  • http://www.beepworld.de/members44/palastikkuh/buddhismus.htm
  • und von mir mit Anmerkungen, Grafiken, Bildern und Querverweisen versehen worden:

    bild aus 12.Jhrdt v. Buddha Der lehrende Buddha Shakyamuni – Mitbegründer des Buddhismus (China, 12. Jahrhundert); Bildquelle: Wikipedia / höhere Bildauflösung

    (…) Das Gebiet des Buddhismus erstreckt sich auf die ganze Welt. Länder wie Indien, Sri Lanka, Birma, Thailand, Nepal, Bhutan und Sikkhim (Lage ???) zählen zu den Ländern, in denen der Buddhismus am meisten praktiziert wird. Von dort aus wurde er über die Seidenstraße (siehe auch Bild weiter unten) nach China, in die Mongolei, nach Korea und Japan gebracht. Der Buddhismus ist auch nach Vietnam, Laos, Kambodscha, Indonesien und seit neuestem auch in die U.S.A., nach Europa, Australien und Neuseeland verpflanzt worden. Die Gesamtzahl der Buddhisten wird auf 500 Millionen geschätzt (Quelle: Lexikon religion v. Prof. Dr. Hartwig Weber).

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    Konfuzianismus und Taoismus (grundsätzliches)

    Januar 30th, 2007 by Felix Hardmood Beck

    Folgender Text ist (teilweise gekürzt) aus folgender Webseiten entnommen

  • http://www.beepworld.de/members44/palastikkuh/taoismus.htm
  • und von mir mit Anmerkungen, Grafiken, Bildern und Querverweisen versehen worden:

    Glaubensformen in China. Gewöhnlich werden Konfuzianismus und Taoismus als die beherrschenden Religionen Chinas bezeichnet. Beim Konfuzianismus sowie dem ursprünglichen Taoismus handelt es sich jedoch um Philosophien, wobei letzterer später rituelle und kosmologische Elemente in sich aufnahm. Konfuzius und seine Nachfolger waren in ihrer Philosophie weniger auf die Achtung der Götter als auf praktische Handlungsanweisungen für das weltliche Leben ausgerichtet. Der konfuzianische Tempel besteht nur aus einem Raum, in dem die Begründer des Konfuzianismus verehrt werden. Die Glaubensformen des größten Teiles der chinesischen Bevölkerung, die polytheistische Züge tragen und als Volksreligion bezeichnet werden, unterscheiden sich jedoch wesentlich von den Philosophien der traditionellen konfuzianischen Elite. Read the rest of this entry »

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    Weltreligionen im Vergleich

    Januar 30th, 2007 by Felix Hardmood Beck

    Weltreligionen im Vergleich Bildquelle (oben): Wikipedia / größere Bildauflösung

    Tabelle Weltreligionen im Vergleich Bildquelle (oben): Internetseite zum Religionsvergleich; (höhere Auflösung)

    Weiterführende Webseiten:

  • Webseite: www.weltreligionen.de
  • Webseite: Christentum
  • Webseite: Islam
  • Webseite: Hinduismus
  • Webseite: Buddhismus
  • Webseite: Judentum
  • Webseite: Taoismus
  • Weiterführende Literatur:

  • Glasenapp, Helmuth von, Die fünf Weltreligionen, Hugendubel Verlag, München, 2001
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