Februar 10th, 2007 by Felix Hardmood Beck

Bildquelle: Ebay (Link vom 10.02.07)

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Februar 7th, 2007 by Felix Hardmood Beck
Die ersten Stöcke waren vermutlich nicht mehr als abgebrochene Äste, die zur Unterstützung benutzt wurden, als der prähistorische Mann die ersten Schritte seines aufrechten Ganges unternahm. Seit damals hat sich der Gebrauch, der Symbolismus und die Form des Gehstockes ziemlich drastisch entwickelt. Die erste schriftliche Erwähnung, wenn ein auch wenig nebensächlich, kann im Buch Genesis des Alten Testaments gefunden werden, in der die Geschichte von Kain und Abel erzählt wird. Kain benutzte einen Stock, um seinen Bruder Abel zu töten.
So ziehen sich weit durch die Zeit zahlreiche Hinweise auf den Stock. So werden beispielsweise unter alten ägyptischen Grabbeigaben auch immer wieder Gehstöcke gefunden. Gehstöcke, so scheint es, waren unter den alten Ägyptern häufig mit Berufen wie Kaufmann, Schäfer oder Priester verbunden. Sogar der Pharao besaß einen speziellen Stab. Der Wert des Stocks bei den Ägyptern überdauerte vom Leben sogar in den Tod, wie die Funde beim König Tut belegen. Mehr als 100 Stöcke wurden in seinem Grab gefunden, vermutlich, um ihm im Leben nach dem Tod zu unterstützen und zu schützen.
Die christliche Morallehre wurde in vielen Bildern dargestellt und verdichtet sich in den Moralvorstellungen der Kardinaltugenden und Kardinalsünden. Da diese Werte nicht ohne weiteres vergegenständlicht werden konnten, verschlüsselten sie die Künstler in allegorischen und symbolischen Darstellungen. In der Kunstgeschichte gibt es für die drei theologischen Tugenden folgende Allegorien: Read the rest of this entry »
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Februar 7th, 2007 by Felix Hardmood Beck
Ab sofort wird im Büro des TRV Oststeiermark der neue “Pilgerstab” angeboten. Im Aussehen ist dieser sehr an den Mariazeller-Stab angelehnt, allerdings ist er handlicher, durch seinen stärkeren Griff! Der “Pilgerstab” ist in 2 verschiedenen Größen erhältlich >> siehe Bild. Der kleinere ist für die Pilgerrucksäcke gedacht. Beide sind bei uns ab käuflich erhältich zum Preis von € 12,00 pro Stück. Der Versand erfolgt per Nachnahme.

Bild- und Textquelle: http://www.pilgern.info/757.htm
Wenn Sie Interesse haben einen der beiden “Pilgerstäbe” zu bestellen, wenden Sie sich bitte an Larisa Ristl, l.ristl@oststeiermark.com oder unter 03385 21090 18
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Februar 3rd, 2007 by Felix Hardmood Beck
Quelle (Link vom 03.02.07): SWR Schulfernsehen – Sendereihe: 2000 Jahre Christentum (folgende Folgen:)
Folge: Heilige und Dämonen – Das Christentum am Ende der Gewissheit
Folge: Allein der Glaube – Zukunft durch Rückkehr
Folge: Kreuz und Schwert – Das Christentum wird Christenheit
Der Glaube an Gott als zentrale Lebensauffassung
Eine Pilgerreise, einmal im Leben zu einer heiligen Stätte oder einem Wallfahrtsort unternommen, spiegelte die Vorstellung der Menschen im Mittelalter wieder, sich auf einer Reise zu befinden, bei der das diesseitige irdische Leben nur Übergangs- und Durchgangsstadium in ein besseres Leben im Jenseits war. Taten der Buße und gute Werke bereiteten dabei auf das Leben im Jenseits vor. Read the rest of this entry »
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Februar 3rd, 2007 by Felix Hardmood Beck

Roman Catholics who can’t make it to France for Pope John Paul’s pilgrimage to Lourdes this weekend can now say a prayer and light candles there through the Web site Croire (“believe” in French.) For five euro ($6.13), Croire will add e-mailed prayers to the intentions to be prayed for during the pilgrimage at the grotto where Saint Bernadette Soubirous saw visions of Mary, the mother of Jesus Christ, in 1858.
via Regine’s www.we-make-money-not-art.com
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Februar 1st, 2007 by Felix Hardmood Beck
Das Christentum ist mit über zwei Milliarden Anhängern die zahlenmäßig bedeutendste Weltreligion. Es wird geschätzt, dass ungefähr ein Drittel aller Menschen auf der Welt einer der christlichen Kirchen angehören. (Diese Zahlen beruhen jedoch nur auf Schätzungen, da die Definitionen, wer als Christ mitzuzählen sei und wer nicht, auseinandergehen. Die meisten staatlichen Statistiken werden auf Selbstbezeichnungen der einzelnen Staatsbürger oder Hochrechnungen zurückzuführen sein.)
Nachfolgender Text entstammt dem Lexikon d. Religion (Hartwig Weber, Nikol-Verlag, Hamburg, 2006) und ist mit Querverweisen, Bildern und Kommentaren versehen worden: Read the rest of this entry »
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Februar 1st, 2007 by Felix Hardmood Beck
Ein Schutzpatron ist nach christlichem Verständnis ein Heiliger, mit dem man einen lokalen oder spezifischen Wirkungskreis verbindet. Seinem Schutz unterstellt man ein bestimmtes Objekt oder einen bestimmten Bereich, Beruf, Tätigkeit usw. Für Pilgerreisende sind entsprechende Patrone Guido von Anderlecht und der heilige Jakobus. Auch gibt es “moderne” Schutzpatronen, wie beispielsweise die Schutzpatonin für das Fernsehen: Klara von Assisi oder für >Telegrafie und Rundfunk<: Jeanne d'Arc. Nachfolgende Beispiele zeigen Postkarten im Format DIN A5 mit einem kleinen abnehmbaren Aufkleber:

Christophus – Schutzpatron für Reisende
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Januar 30th, 2007 by Felix Hardmood Beck
Bildquelle (oben): Wikipedia / größere Bildauflösung
Bildquelle (oben): Internetseite zum Religionsvergleich; (höhere Auflösung)
Weiterführende Webseiten:
Webseite: www.weltreligionen.de
Webseite: Christentum
Webseite: Islam
Webseite: Hinduismus
Webseite: Buddhismus
Webseite: Judentum
Webseite: Taoismus
Weiterführende Literatur:
Glasenapp, Helmuth von, Die fünf Weltreligionen, Hugendubel Verlag, München, 2001
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Januar 29th, 2007 by Felix Hardmood Beck
Warum sind wir auf der Suche nach neuer Spiritualität?
Nachfolgend eine kurze, persönliche Vermutung samt ebensolcher Herleitung.
Vergleicht man zwei Kulturen, wie die islamische und die europäisch-christliche etwa in Bezug auf Kindererziehung, kommt man schnell zu dem Schluß, daß eine Heranführung an religiöse Sitten und Gebräuche in der europäisch-christlichen Kultur weniger intensiv stattfindet (falls überhaupt), als in der islamischen Kultur. Während gläubige Muslime ihren Kindern die Gesetze des Korans vorleben, der aus islamischer Sicht eine Antwort auf den Sinn des Lebens bietet, nimmt die nächste Generation die Glaubenswerte automatisch auf. Der Glaube an den Koran nimmt den Lebenssinn ein.
Im europäisch-christlichen Umfeld erfolgt eine eher liberale Erziehung, die den Lebenssinn meist außen vorläßt und dem Sprößling diese spirituelle Suche überläßt. Menschen benutzen und brauchen jedoch seit jeher Spiritualität – sie gehört zum Leben und gibt letztendlich den Lebenssinn (oder hilft zumindest bei der Suche danach). Verfolgt man das Heranwachsen eines Jugendlichen kann man eine (erstmalige) Suche nach Bedeutung im Leben und Zielen prognostizieren, die gefolgt sein könnte von einer neuen Verehrung, die im Leben den der Religion einnimmt: die Suche um spirituellen Beistand, Erlangen von Seelenfrieden, Buße für vergangene Sünden, Lobpreisung, Anbetung des Ortes oder nicht zuletzt von materiellem Nutzen und Wohlstand. Typenabhängig kann das durchaus in der Kirche, aber genauso gut auch auf einem Punkrock-Festival gefunden werden. Theoretisch führte dies im europäisch-christlichen Umfeld zu einem Verlust von Religion und im Gegenzug zu einem breiten Feld von unterschiedlichster Spiritualität (u.a. die Verehrung des Grabes von Jim Morrison / 48° 51′ 33,8″ N, 2° 23′ 37,2″ O).
Bildquelle: Wikipedia / höhere Bildauflösung
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Januar 23rd, 2007 by Felix Hardmood Beck

Bild-Quelle: Wikipedia
Bis zum Jahr 711 besiedelten die Westgoten die iberische Halbinsel (Einwanderung aus Aquitanien) und wurden bei der Schlacht bei Guadalete von maurischen Kämpfern besiegt. Nachfolgende, ständige Bürgerkriege schwächten das Westgotenreich und innerhalb eines 8 jährigen Feldzuges geriet Spanien unter die Statthalterschaft des Kalifen von Damaskus. Die islamischen Kämpfer (Mauren = spanische Muslime) konnten in den folgenden Jahren die Iberische Halbinsel fast zur Gänze erobern und bis Südfrankreich vordringen (vgl: Wikipedia/islamische-Expansion).
Beim Versuch einer Pyrenäenüberquerung wurden sie in der Schlacht von Tours und Poitiers 732 zurückgeschlagen, konnten aber trotzdem noch bis ins 10. Jahrhundert in Südfrankreich operieren. Nur im äußersten Norden und an einigen christlichen Randgebieten des heutigen Spaniens hielten sich auch weiterhin gotische Truppen – dort blieben gotische Traditionen (Wikipedia Link: Gotische Religion) ähnlich dem Sufismus (islamische Mystik) im Islam dementsprechend noch länger bestehen und beeinflußten maßgeblich die dortige Kultur und vermischten sich im Laufe der Jahrhunderte mit denen der Christen. Eine kulturelle Identität und die traditionelle Stammesgesellschaft wurde bis ins Hochmittelalter von den Basken erhalten, wo sie nur unvollständig in eine Feudalstruktur überging. In der postfeudalen Übergangszeit festigten die Basken ihre mittelalterlichen Gewohnheitsrechte. Städte und Städtebrüderschaften waren nur dem König Untertan.
Die Periode der islamischen Eroberung ist zumindest am Anfang bekannt für gegenseitige Toleranz und Akzeptanz, die Christen, Juden und Muslime einander entgegenbrachten. In den von den Arabern besetzen Gebieten verhielten sich diese der Religion gegenüber wiefolgt: solange es nicht „Heiden“ betraf, konnten Anhänger der Buchreligionen – also insbesondere Christen, Juden und Zoroastrier ihren Glauben behalten, mussten aber eine spezielle Kopfsteuer (Jizya) entrichten. Die Religion durfte jedoch nicht in der Öffentlichkeit ausgeübt werden. Es durften keine Waffen getragen werden und wurde auch nicht zum Wehrdienst einberufen (Anmerkung: Was in den Bürgerkriegsjahren vielleicht auch nicht unbedingt von Nachteil sein mußte). Dieser Status wird als Dhimma bezeichnet. Erst später kam es zu größeren Ausschreitungen von Seiten der Moslems (Quelle: Wikipedia). Ob dies die Reaktionen auf die Kreuzzüge waren kann ich nicht beurteilen, legen es aber nahe (?).
Der Sieg Pelayos in der Schlacht von Covadonga über die Muslime 722 n. Chr. führte zur Begründung des Königreiches von Asturien, das unter Alfons III. (866-910) seine Grenzen erheblich erweitern kann ( Quelle: Paschke, Uwe K. (Herausg.), 30000 Jahre Weltgeschichte, Band 1, Baden-Baden/S.247 f. ). Ausgehend vom in der obigen Karte eingezeichneten Gebiet begann die Reconquista, die „Rückeroberung“. Eine (bisher kaum christliche) Wiedereroberung wird systematisch von den Königreichen Asturien-León, Navarra, Aragon, Katalonien und Kastilien vorangetrieben. Einen religiösen Hintergrund bekommt die Rückeroberung erst im 12.Jahrhundert durch die Kreuzzüge (vgl. Blogeintrag vom 15.01.07). Bis ins 12.Jahrhundert folgen erbitterte Kämpfe und Gebietsansprüche bei denen die Städte Toledo (1085-durch Alfons I (1072-1109)), Zaragoza (1118), Córdoba (1236), Murcia (1241-durch Jakob I, den Eroberer (1213-1276)), Sevilla (1248). Ein kleiner muslimischer Reststaat hält sich für weitere zwei Jahrhunderte in Granada. Erst 1492 mit der Kapitulation von Muhammad XII., dem Sultan von Granada, fand die Reconquista und das andalusische Kalifat ihr Ende und bedeutete aus heutiger Sicht eine gleichzeitige starke Schwächung der jüdischen und arabischen Minderheiten der Morriscos (=christlich gewordene Mauren) und der Mudejars (=Muslime unter christlicher Herrschaft).
Heute leben unter den 40 Millionen Einwohnern Spaniens gerade noch 120.000 Muslime (0,3 Prozent) -> vgl. Wikipedia: Spaniens Bevölkerung.
Quellenangaben:
Hierzenberger, Gottfried, Der Islam, Marix-Verlag, Wiesbaden, 2006
pantheon.org – Internet Enzyklopädie zur Mythologie, Folklore und Religion
Paschke, Uwe K. (Herausg.), 30000 Jahre Weltgeschichte, Band 1, Baden-Baden/S.247 f.
Wikipedia
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Januar 17th, 2007 by Felix Hardmood Beck
Bei der Internet-Recherche zum Thema christliche Pilgerreise bin ich in den Archiven der Tagespresse auf folgende Artikel gestossen. Interessante Schlagworte sind unterstrichen. Dieser Blogeintrag wird in Zukunft mit weiteren Artikeln aktualisiert (letzter Stand: 03.02.07): Read the rest of this entry »
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