Mai 16th, 2007 by Felix Hardmood Beck
Einige Inhalte sind schon im Blogeintrag vom 29.Januar wieder gegeben. Trotzdem hier noch einmal der Link zur Sendung:
http://chaosradio.ccc.de/cr116.html
Seit 1994 versorgt das Global Positioning System (GPS) die Welt mit der notwendigen Infrastruktur zur Ortung von Schiffen, Flugzeugen und Personen. Der Bedarf war riesig und nur in zehn Jahren entwickelte sich das GPS-System zur Basis militärischer Operationen wie ziviler Verkehrsnavigation.
Seit ein paar Jahren sinken die Preise für die Technik spürbar und parallel entstehen zahlreiche Geo-Dienste, über die jedermann via Internet Zugriff auf umfangreiches Kartenmaterial und Infrastrukturinformationen über alle Regionen bereitstellt. Eine Geo-Industrie entdeckt im Stundentakt neue Anwendungsfelder und versorgt den Markt mit immer günstiger Hardware zum Ermitteln der Position. Dienste wie Google Earth erlauben zudem die Visualisierung des Planeten in 3D und lassen wiederum ganz neue Spielchen erahnen. Geocaching wird zum Volkssport und die Liveübertragung raumbezogener Aktivitäten aller Art im Internet hat begonnen.
Chaosradio stellt Technik, Infrastruktur, Protokolle und Anwendungen im Geospace vor und wagt wie gewohnt auch einen Blick in die nahe Zukunft. Dort stellen neue Entwicklungen wie das europäische System Galileo und die bevorstehende Integration von Positions-Empfängern und Mobiltelefonen neue Fragen. Neben dem unendlich beschleunigten Spieltrieb bringen die neuen Dienste und Produkte auch neue Bedrohungen für die Privatsphäre mit sich.
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März 31st, 2007 by Felix Hardmood Beck
The first official Geocache. Text from geocaching.org
From: Dave (news2yousNOneSPAM@hotmail.com.invalid)
Subject: GPS Stash Hunt... Stash #1 is there!
Newsgroups: sci.geo.satellite-nav
Date: 2000/05/03 Read the rest of this entry »
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März 26th, 2007 by Felix Hardmood Beck
Das Wort Zepter (veraltet auch “Szepter”) stammt vom griechischen “skeptron” – Stab und “skeptein” – stützen ab. Das Zepter ist neben Krone und Reichsapfel (ebenfalls Symbole der königlichen und kaiserlichen Macht) ein wichtiger Teil der Krönungsinsignien. Es ist ein ellenlanger, oft reich verzierte Stab aus wertvollem Metall. Als königlicher Herrscherstab symbolisiert es die weltliche Macht des Königs. Auch das Zeichen des Zepters besitzt wie die Königssalbung altestamentarische Bezüge. Im 2. und 4. Buch Mose wird erwähnt, daß Aaron zur Ausübung seines hohepriesterlichen Amtes einen Stab mit sich führte.
Bei der feierlichen Krönung der britischen Königin Elizabeth II. am 2. Juni 1953 in der Westminster Abbey trug die Queen sogar zwei Zepter, die Teil der britischen Kronjuwelen sind. In der linken Hand hielt sie das “Sovereign’s Scepter with the Cross” (Das Zepter des Souveräns mit dem Kreuz), Symbol der weltlichen Herrschaft im Zeichen des Kreuzes. In der rechten Hand trug sie das “Dove Scepter” (Zepter mit weißer Taube), das auch “Rod of Equity and Mercy” (Stab des Rechtes und der Gnade) genannt wird. Die Taube symbolisiert den Beistand des heiligen Geistes.

Bildquelle; Das Zepterpaar der theologischen Fakultät der Universität Erfurt 1688/89. Read the rest of this entry »
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März 26th, 2007 by Felix Hardmood Beck
Bildquelle: Wikipedia / höhere Auflösung
Ursprünglich geht das Ruyi-Zepter auf den – einem weitaus profaneren Zweck dienenden – Rückenkratzer (痒痒挠 yangyangnáo) zurück. Bereits in der Han-Dynastie wurden die Zepter aber von Gelehrten und Adeligen bei der Konversation in der Hand gehalten, was ihnen die Bezeichnung Tánbǐ (谈笔; “Konversationsstab”) einbrachte. In der Ming- und Qing-Zeit setzte sich endgültig die Verwendung des Ruyi-Zepters zu dekorativen und symbolischen Zwecken durch. Somit gilt das Ruyi-Zepter in der heutigen chinesischen Kultur als Ziergegenstand und Talisman. Er soll dem Besitzer Glück und Segen bringen und stellt in keiner Weise ein Herrschaftssymbol wie europäische Zepter dar (Anmerkung: Das Ruyi-Zepter erfreute sich auch großer Beliebtheit als Geschenk; insbesondere der Kaiser erhielt traditionell zum Neujahrsfest von den führenden Beamten, Generälen und Gelehrten des Reiches kostbar gearbeitete Exemplare überreicht. Infolgedessen zierten die Zepter in großer Zahl die kaiserlichen Thronsäle, Schreibtische und Schlafzimmer. Angesichts dessen näherte sich die Funktion des Ruyi-Zepter ein wenig dem seines westlichen Äquivalents als Herrschaftssymbol an. Das Palastmuseum Peking besitzt etwa 3.000 Stück, die vorwiegend aus der Qing-Dynastie stammen.). Gewöhnlich besteht das Ruyi-Zepter aus einem wolken-, herz- oder pilzförmigen Kopf sowie einem leicht s-förmig geschwungenen Stiel. Es kann aus den verschiedensten Materialien gefertigt sein. Gebräuchlich sind unter anderem Hartholz, Jade, Lack, Elfenbein, Koralle und zahlreiche Edelmetalle. Die Oberfläche ist meist reich verziert; häufig enthält das Dekor Symbole, die etwa Langlebigkeit, Wohlstand und Erfolg verheißen.
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März 26th, 2007 by Felix Hardmood Beck
Anmerkung: Das “Navigationsinstrument Jakobsstab” wurde ebenfalls als Kreuzstab bezeichnet (vgl. Blogeintrag vom 29.Januar über Navigation- und Ortungssysteme).
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Die Ferula ist der im Katholizismus dem Papst vorbehaltene Stab, der statt der Krümme des Krummstabes (vgl. Blogeintrag vom 26.März) gewöhnlicher Bischöfe ein Kreuz zeigt. Sicher ist, dass Päpste schon früh einen solchen geraden Stab trugen. Nachdem der Krummstab zum Insignium der Hirtengewalt der Bischöfe wurde, erhielt der Papst die Ferula, mit einem Kreuz statt einer Krümme. Ähnlich wie bei den Patriarchen das Patriarchenkreuz wurde ihm der Stab mit dem Kreuz vorangetragen. Nur bei Kirchenweihen nahm er ihn selbst in die Hand, um das Alpha und Omega in den Boden der Kirche zu ritzen. Read the rest of this entry »
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März 26th, 2007 by Felix Hardmood Beck

Bild links: Quelle Wikipedia, Abt Wilhelm von Hirsau († 1091) im Schenkungsbuch von Kloster Reichenbach (Baden-Württemberg).
Bild rechts: Quelle Wikipedia, Bischof Busso von Havelberg mit Krummstab in der Hand, auf dem Wappen und als Schildzier.
Der Krummstab (auch: Abtstab, Baculus pastoralis, Bischofsstab, Hirtenstab, Pastoralstab und Pedum oder Virga) gehört zu den Pontifikalien und besteht aus einem Schaft und der an seinem oberen Ende anschließenden Krümme. Die Krümme besteht aus vergoldetem Silber oder Kupfer und ist oft künstlerisch gestaltet; der etwa 1,5 Meter lange Schaft besteht meist aus Holz. (Zusammenfassung aus Wikipedia). Ein ähnlicher Stab zählte bereits zu den Insignien der Pharaonen und römischen Auguren. Älteste Darstellungen zeigen den ägyptischen Gott Osiris, der als Hirte der Seelenherden mit dem Hirtenstab abgebildet wurde. Der Stab gilt als Zeichen der Autorität. Seine Herkunft wird von dem italisch-etruskischen Hirtenstab abgeleitet. Kaiser Konstantin erteilte im 4. Jahrhundert den Bischöfen durch das privilegium fori die Erlaubnis als Zeichen geistlicher und weltlicher Rechtsprechung einen dem Augurenstab ähnlichen Stab zu tragen. Heute ist er in der Katholischen Kirche Würdenträgern mit eigenem Jurisdiktionsbereich vorbehalten. Dazu gehören insbesondere Bischöfe und Äbte, seltener auch andere Prälaten. Im eigenen Territorium hält der Inhaber den Stab so, dass die Krümmung nach außen zeigt, auf “fremdem” Gebiet so, dass die Krümmung zu ihm hinzeigt. Der Papst trägt keinen Krummstab, sondern einen Kreuzstab, die Ferula. Read the rest of this entry »
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März 26th, 2007 by Felix Hardmood Beck

Der Sprung (span.: salto) mit dem kanarischen Hirtenstab ist eine traditionelle Fortbewegungsmethode auf den kanarischen Inseln. Sie besteht in der Benutzung eines Stabes (u.a „astia“, „lanza“, „garrote“ , „lata“ oder „asta“ genannt), den der kanarische Ziegen- oder Schafhirte seit undenklichen Zeiten kennt um sich in der Fortbewegung zu helfen. Die Sprungtechnik und die Naturlandschaft in der sich der „salto“ entwickelt hat, haben sich bis heute erhalten. Bisher wurde noch nicht erforscht, ob diese Praxis von den ersten Siedlern des Archipels eingeführt wurde oder erst hier entwickelt wurde. Auf jeden Fall hat man in allen Hirtenkulturen Stäbe benutzt um sich beim Laufen zu helfen.
Auf den Kanarischen Inseln hat sich der Sprung mit dem Hirtenstab, begründet in der Notwendigkeit, zu einer charakteristischen und ausgefeilten Technik entwickelt. In der Vergangenheit war die Benutzung des Hirtenstabs weiter verbreitet in der Bevölkerung, in den letzten Jahren blieben nur die Ziegen- und Schafhirten, die ihn weiterhin benutzten. Heute erfolgt die Benutzung nicht mehr aus der Notwendigkeit heraus (früher = Arbeitsinstrument), sondern in Form von Spiel, Nervenkitzel, Naturverbundenheit und Erhaltung der Tradition. Bewußt wird sich vom Massensport, vom Unterhaltungsspektakel und vom Wettbewerb distanziert. Read the rest of this entry »
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März 18th, 2007 by Felix Hardmood Beck
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Bildquelle, links: www.discover-japan.info, rechts
Der Shikoku-Pilgerweg (jap. 四国八十八箇所 shikoku hachijū hakkasho) mit seinen 88 heiligen Orten ist ein wichtiger buddhistischer Pilgerweg (Junrei = siehe weiter unten) auf der Insel Shikoku in Japan. Man glaubt, dass alle 88 Tempel von dem berühmten buddhistischen Mönch Kūkai besucht worden sind. Kukai wurde 774 in Zentsuji auf Shikoku geboren. Nur für zwei der 88 Plätze ist aus Kukais eigenen Schriften ein Besuch nachzuweisen. Auf dem Pilgerweg befinden sich außerdem über 200 Bangai, also Tempel ohne eine Nummer. Um die Pilgerfahrt abzuschließen, muss man die Tempel nicht der Reihe nach besuchen, in einigen Fällen wird es sogar als glücklich angesehen, die Tempel in umgekehrter Folge zu besuchen. Read the rest of this entry »
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Februar 25th, 2007 by Felix Hardmood Beck
Bildquelle
Das Jakobsbuch (lat. Liber Sancti Jacobi) ist eine Sammlung von Handschriften aus dem 12. Jahrhundert. Zugeschrieben wurde sie fälschlicherweise Papst Calixt II., wobei sie jedoch vermutlich von dem französischen Gelehrten Aimeric Picaud zusammengestellt wurde. Sie entstand als Anregung zum Besuch des Reliquienschreins des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela.
In der Sammlung findet sich neben Predigten, Wunderberichten und liturgischen Texten, ein Pilgerführer, dem 5. Buch des Liber Sancti Jacobi. In ihm sind Beschreibungen der Wege, der am Weg liegenden Kunstwerke, der Sitten der lokalen Völker, sowie Empfehlungen für die Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela zu finden. Read the rest of this entry »
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Februar 25th, 2007 by Felix Hardmood Beck
Folgender Text ist der Webseite www.kath.de entnommen und ist als ZIP-Datei im Textformat über folgenden Link downloadbar: Originalquelle hier klicken. Der Text ist gekürzt und mit Querverweisen und Anmerkungen versehen.
“Legenden sind zuweilen einflußreicher als die Geschichte” (Bottineau ?). Im Motivationsgeflecht der Santiago-Pilgerfahrt verbinden sich Realität und Fiktion, historische Konstellationen und Imagination zu einem wirkmächtigen Ganzen. Die historische Forschung hat sich äußerst intensiv mit dem Gehalt der in der Einleitung kurz skizzierten Legende um den Apostel und sein Grab befaßt. Vor allem vier Problemkreise werden diskutiert: Read the rest of this entry »
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Februar 25th, 2007 by Felix Hardmood Beck

Bildquelle
Folgender Text ist der Webseite www.kath.de entnommen und ist als ZIP-Datei über folgenden Link als Textdatei downloadbar: Originalquelle hier klicken. Der Text ist gekürzt und mit Querverweisen und Anmerkungen versehen.
1. Einleitung und zusammenfassender Überblick
1253 schickte Ludwig IX von Frankreich einen flämischen Franziskaner namens Wilhelm von Rubruk in diplomatischer Mission nach Innerasien zu den Mongolen. 1254 erreichte der Mönch das “ordou” (Lager) des Großkhans Möngke und folgte dem Herrscher nach Karakorum. Dabei machte Rubruk die Bekanntschaft eines armenischen Mönchs namens Sergius. Dieser hatte zunächst als Einsiedler in der Nähe Jerusalems gelebt, ehe er sich dem Großkhan anschloß. Der Franziskaner hat die Worte des Sergius überliefert: “Er begann mich über den Papst zu befragen, ob ich glaubte, daß er ihn zu sehen wünsche. Und ob ich ihm ein Pferd geben wolle, um nach Santiago zu reiten und dort die Hilfe des heiligen Jakobus anzuflehen.” Um die Mitte des 13.Jahrhunderts war also die Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela “weltbekannt” selbst ein armenischer Mönch, den es zu den Mongolen verschlagen hatte, wußte davon… Read the rest of this entry »
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Februar 19th, 2007 by Felix Hardmood Beck
Eine englische Webseite zur Selbstverteidigung mit dem Spazier-, Wanderstock bzw dem Regenschirm.

Quelle: Pearson’s Magazine -January 1901, notes by Ralph Grasso and Joseph Svinth; Link
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Februar 15th, 2007 by Felix Hardmood Beck
Folgendes PDF (5 Seiten, ca. 200kb) ist die Weiterbearbeitung von dieser Version (vgl. Blogeintrag vom 07.02.07). Es faßt die Motive des Wallfahrens im Mittelalter zusammen und stellt diese denen der heutigen Pilger gegenüber.
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Februar 15th, 2007 by Felix Hardmood Beck
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Februar 15th, 2007 by Felix Hardmood Beck
Bildquelle: Wikipedia / höhere Auflösung
Die Kapelle Notre-Dame-du-Haut wurde vom Architekten Le Corbusier ab 1950 erbaut und am 20. Januar 1955 geweiht. Das Bauwerk liegt auf einem Gipfel in der hügeligen Landschaft der Südvogesen (353üM) und bietet ein weites Panorama über die Umgebung. Die organische Bauform der Kirche ist heute Pilgerort für Architekten und Kunstinteressierte. Read the rest of this entry »
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