Griff-Scribbles
April 22nd, 2007 by Felix Hardmood BeckShow On Map | Posted in Ideen & Entwürfe, Konzept, Material, geomashup, pilgerstab, scribbles | No Comments »
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Amerikanischer Nußbaum, Furnier (von Modulor)
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Finnische Birke, Furnier (von Modulor)
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Naturkork, feinporig, ungeschliffen (von Modulor)
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Eventuell eine Alternative zur Mechanik-Version (vgl. Blogeintrag vom 01.April 2007 und die beiden kleineren Bilder weiter unten) am Fuß des GeoCacheCanes: Ein abfedernder Gummiball.


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Zur Zeit bin ich auf der Suche nach einer geeigneten Lösung für den Pilgerstabgriff. Die ersten beiden oberen Bilder zeigen den aktuellen Stand mit einem gesandstrahlten Griff. Leider fühlt sich das ganze recht billig an – Plastik halt. Die letzten beiden Bilder zeigen die Ummantelung mit Kunstleder. Ein absoluter Fehlgriff, der in Verbindung mit den Druckknöpfen eher an eine S/M-Gerätschaft für Herren erinnert … Um es ins pilgerdeutsche zu übersetzen: “Da muß ich wohl nocheinmal zurückgehen.”

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Vgl auch folgende Blogeinträge:
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Aus: www.taz.de (TAZ-Bericht vom 30.3.2007, S. 18, 193 Z. von Thomas A. Friedrich)
EU-Wissenschaftler nutzen ausgediente Transponder aus der Tierüberwachung zur virtuellen Blindenführung. Am Lago Maggiore entsteht Europas erster virtueller Weg für Sehbehinderte. Die Chips aus den Kuhmägen weisen Blinden den Weg. Read the rest of this entry »
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Zur Zeit probiere ich aus, wie ein gefederter Aufsatz (am Fuß des Pilgerstabes) in ein Acrylglasrohr (Modulor, ca.20 €) integriert werden könnte (vgl. Technikskizze vom 26.März 2007). Die Mechanik soll bei aufsetzen des Stabes auf den Boden an einen Drucktaster stoßen und dadurch an das Arduino den Befehl zum Geotaggen senden.
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Das Wort Zepter (veraltet auch “Szepter”) stammt vom griechischen “skeptron” – Stab und “skeptein” – stützen ab. Das Zepter ist neben Krone und Reichsapfel (ebenfalls Symbole der königlichen und kaiserlichen Macht) ein wichtiger Teil der Krönungsinsignien. Es ist ein ellenlanger, oft reich verzierte Stab aus wertvollem Metall. Als königlicher Herrscherstab symbolisiert es die weltliche Macht des Königs. Auch das Zeichen des Zepters besitzt wie die Königssalbung altestamentarische Bezüge. Im 2. und 4. Buch Mose wird erwähnt, daß Aaron zur Ausübung seines hohepriesterlichen Amtes einen Stab mit sich führte.
Bei der feierlichen Krönung der britischen Königin Elizabeth II. am 2. Juni 1953 in der Westminster Abbey trug die Queen sogar zwei Zepter, die Teil der britischen Kronjuwelen sind. In der linken Hand hielt sie das “Sovereign’s Scepter with the Cross” (Das Zepter des Souveräns mit dem Kreuz), Symbol der weltlichen Herrschaft im Zeichen des Kreuzes. In der rechten Hand trug sie das “Dove Scepter” (Zepter mit weißer Taube), das auch “Rod of Equity and Mercy” (Stab des Rechtes und der Gnade) genannt wird. Die Taube symbolisiert den Beistand des heiligen Geistes.

Bildquelle; Das Zepterpaar der theologischen Fakultät der Universität Erfurt 1688/89. Read the rest of this entry »
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Bildquelle: Wikipedia / höhere Auflösung
Ursprünglich geht das Ruyi-Zepter auf den – einem weitaus profaneren Zweck dienenden – Rückenkratzer (痒痒挠 yangyangnáo) zurück. Bereits in der Han-Dynastie wurden die Zepter aber von Gelehrten und Adeligen bei der Konversation in der Hand gehalten, was ihnen die Bezeichnung Tánbǐ (谈笔; “Konversationsstab”) einbrachte. In der Ming- und Qing-Zeit setzte sich endgültig die Verwendung des Ruyi-Zepters zu dekorativen und symbolischen Zwecken durch. Somit gilt das Ruyi-Zepter in der heutigen chinesischen Kultur als Ziergegenstand und Talisman. Er soll dem Besitzer Glück und Segen bringen und stellt in keiner Weise ein Herrschaftssymbol wie europäische Zepter dar (Anmerkung: Das Ruyi-Zepter erfreute sich auch großer Beliebtheit als Geschenk; insbesondere der Kaiser erhielt traditionell zum Neujahrsfest von den führenden Beamten, Generälen und Gelehrten des Reiches kostbar gearbeitete Exemplare überreicht. Infolgedessen zierten die Zepter in großer Zahl die kaiserlichen Thronsäle, Schreibtische und Schlafzimmer. Angesichts dessen näherte sich die Funktion des Ruyi-Zepter ein wenig dem seines westlichen Äquivalents als Herrschaftssymbol an. Das Palastmuseum Peking besitzt etwa 3.000 Stück, die vorwiegend aus der Qing-Dynastie stammen.). Gewöhnlich besteht das Ruyi-Zepter aus einem wolken-, herz- oder pilzförmigen Kopf sowie einem leicht s-förmig geschwungenen Stiel. Es kann aus den verschiedensten Materialien gefertigt sein. Gebräuchlich sind unter anderem Hartholz, Jade, Lack, Elfenbein, Koralle und zahlreiche Edelmetalle. Die Oberfläche ist meist reich verziert; häufig enthält das Dekor Symbole, die etwa Langlebigkeit, Wohlstand und Erfolg verheißen.
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Als Pultstockspringen (auch Pullstockspringen, Paddstockspringen, Pulsstockspringen, in den Niederlanden Fierljeppen oder Polsstokverspringen) wird der Stabweitsprung über Wasserläufe bezeichnet. Entstehungsgeschichtlich verwurzelt in der nicht vorhandenen Infrastruktur – nicht frei verfügbar, wie heute. Verbreitet ist es in Nordwestdeutschland und den Niederlanden, besonders in den friesischen Gebieten. Da etwa Ostfriesland von sehr vielen Wasserläufen, insbesondere den sogenannten “Tiefs” durchzogen ist, die bis zu acht Meter breit sind, mussten Fußgänger über eine Möglichkeit verfügen, diese trockenen Fußes zu überqueren. Dies geschah mittels drei bis fünf Meter langen Stangen mit einer runden Platte am Ende, den “Pultstöcken”. Sie wurden ähnlich wie beim Stabhochsprung genutzt, allerdings zum Bewältigen von Weiten- und nicht von Höhenmetern. Die Platte am Ende des Stockes verhindert ein Einsinken in den schlammigen Flussgrund. Heute wird das Pultstockspringen fast ausschließlich zu Spaßwettkämpfen oder für Touristen praktiziert. In den Niederlanden findet allerdings jährlich eine Nationale Fierljep Manifestation (NMF) sowie sechs Ligawettbewerbe und Clubmeisterschaften statt. Read the rest of this entry »
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