“Beten verboten!”

Mai 30th, 2007 by Felix Hardmood Beck

via: Spiegel online von Ansbert Kneip

Jedes Jahr Anfang Januar stehen die Heiligen Drei Könige vor dem Haus von Herbert Steffen in Mastershausen. Die sogenannten Sternsinger, Jugendliche aus der Dorfgemeinde, tragen ein frommes Lied vor, dann erbitten sie eine Spende für die Mission.

Steffen ist ein reicher Mann, 72 Jahre alt, ehemaliger Möbelhausbesitzer, Millionär. Aber von ihm kriegen die Sternsinger keinen Cent. Wäre ja noch schöner.

“Beten verboten!”, so steht es auf dem Schild an seiner Haustür. Herbert Steffen hat in diesem tiefkatholischen Dorf im Hunsrück eine religionsfreie Zone eingerichtet. Hinter der Haustür liegt das Hauptquartier der deutschen Ungläubigen.

Die Giordano Bruno Stiftung, benannt nach dem im Jahr 1600 in Rom verbrannten Ketzer, versucht von Mastershausen aus all diejenigen zu organisieren, die an Gott und Kirche nicht glauben. Die Stiftung liefert ihnen das theoretische Rüstzeug, sie ist der Think-Tank der deutschen Atheisten. Man könnte auch sagen: Die Giordano Bruno Stiftung ist das geistige Oberhaupt all derjenigen, die geistigen Oberhäuptern nicht trauen. Und das ist naturgemäß ein ziemlich mühsames Geschäft.
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Geocaches als moderne Reliquien

März 29th, 2007 by Felix Hardmood Beck

Siehe auch weitere Blogeinträge zum Thema Geocaching


Bildquelle: Wikipedia; „Offiziell“ gekennzeichneter Geocache

Geocaching (gr. γη, ge „Erde“, engl. cache: „geheimes Lager, Depot“, gesprochen: ['ʒiːokɛʃɪŋ]) wird heute meist als Spiel im Sinne einer GPS-Schnitzeljagd gesehen — eine Art elektronische Schatzsuche. Die Verstecke („Caches“) werden anhand geographischer Koordinaten im Internet veröffentlicht und mit Hilfe eines GPS-Empfängers gesucht. Ein Cache ist in der Regel ein wasserdichter Behälter, in dem sich ein Logbuch sowie verschiedene Tauschgegenstände befinden. Jeder Besucher eines Caches trägt sich in das Logbuch ein, um seinen Besuch zu dokumentieren. Anschließend wird der Cache wieder an der Stelle hinterlassen, an der er zuvor gefunden wurde. Der Fund wird auch im Internet auf der zum Cache gehörigen Seite vermerkt und gegebenenfalls durch Fotos ergänzt. So können auch andere Personen – insbesondere der Owner (derjenige, der den Geocache erstmalig hinterlegt hat) – die Geschehnisse rund um den Cache beobachten.

Ich wage es das Geocaching, mit Ursprung in Technik und Wissenschaft, als Neoreligion zu bezeichnen und sehe eine direkte Vergleichsmöglichkeit zum mittelalterlichen Pilgern. Dabei nimmt das Procedere des Geocachings die Form der Pilgerreise an, das Geocaching gleicht auf moderne Art der Reliquienverehrung. Unbekannte Orte werden durch das Vorhandensein von (neo-religiös aufgeladenen) Objekten zum Anziehungspunkt. Es geschieht eine scheinbare Aufwertung des Ortes. Menschen (mag man sie ruhig als Pilger bezeichnen) machen sich auf den Weg zu diesen Orten, um den Caches nahe zu sein und der Hoffnung diesen zu berühren oder gar mitzunehmen.
Dabei fallen damals wie heute Zeitgeschehen (vorherrschende Infrastruktur, wachsende Mobilität etc) und ein übersteigerter (neo-)religiöser Antrieb zusammen. Read the rest of this entry »

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Reliquienrecherche

März 29th, 2007 by Felix Hardmood Beck

Eine Reliquie (lateinisch: Überbleibsel) ist (laut der, mir heilbringenden Wikipedia) ein Gegenstand religiöser Verehrung, besonders ein Körperteil oder Teil des persönlichen Besitzes eines Heiligen. Eine Sonderform sind Berührungsreliquien, also Gegenstände wie Kleidungsstoffe, mit denen der Heilige in Berührung kam oder gekommen sein soll. Reliquienverehrung findet sich in fast allen Hauptreligionen – ist auch im Islam und Judentum zu finden, ihr Platz in der Religion ist jedoch durchaus umstritten.


Bild links: Bildquelle Wikipedia / höhere Auflösung; Sandalen Jesu – Reliquie aus der Abtei Prüm (Eifel) / Bild rechts: Bildquelle, Die Düsseldorfer Reliquien des hl. Apollinaris, geöffneter Reliquienschrein

Im Christentum (Katholizismus und Orthodoxie) ist die Reliquienverehrung eine der ältesten Formen der Heiligenverehrung und schon im mittleren 2. Jahrhundert eindeutig nachweisbar, lange vor z.B. Ikonen- oder anderen Heiligenbilder-Verehrungen. Im Protestantismus wird die Reliquienverehrung bereits seit der Zeit Martin Luthers größtenteils abgelehnt. Evangelikale Christen sehen sie als unbiblisch an, Religionsgemeinschaften wie die Adventisten und die Zeugen Jehovas sogar als Götzendienst.

Reliquien werden nach unterschiedlichen Klassen kategorisiert und je nach Wunderwirkung und Lage des Aufbewahrungsortes (Reliquiar) mehr oder weniger von Pilgern während der Wallfahrten frequentiert. Hauptsächlich im Mittelalter war es unter Christen verbreitet Reliquien weiter zu schenken. Wichtige Persönlichkeiten der Christenheit die mit Klöstern in Kontakt waren, bekamen oftmals Reliquien geschenkt. Somit entstanden Sammlungen von verschiedensten Reliquien, die oftmals über Jahrhunderte zusammengetragen wurden.


Bildquelle: Wikipedia; Reliquienschrein in Form einer Basilika, Köln, 1. Hälfte 13. Jahrhundert

Die älteste Form des Reliquiars ist der Reliquienschrein. Dabei handelt es sich um einen meist reich geschmückten, dem Sarkophag des Heiligen entsprechenden Kasten in Originalgröße oder miniaturisierter Ausführung. Unter den Pilgern des beginnenden Spätmittelalters wuchs die Begierde danach, die Reliquien auf ihren Wallfahrten unmittelbarer in Augenschein nehmen zu können; vielfach stellte sich gegenüber den geschlossenen Reliquienkästen ein gewisses Misstrauen ein, zumal Reliquienfälschungen überhand nahmen. Daher wurde zunächst der Typus des sprechenden Reliquiars entwickelt – dabei handelt es sich um Behältnisse, die in ihrer äußeren Form dem Körperteil nachempfunden sind, dessen Überreste sich darin befinden. Reliquiare für Armknochen wurden als goldene Arme gestaltet, Fußreliquiare als goldene Beine, Schädelreliquiare als kostbar geschmückte Reliquienbüsten. Auch die sprechenden Reliquiare wurden von den Gläubigen bald als unbefriedigend empfunden, weshalb man im Spätmittelalter dazu überging, aufwendig gefasste gläserne Behälter zu schaffen, in denen die eigeschlossenen Reliquien für den Betrachter direkt sichtbar waren. Ein solches Schauglas wird je nach Ausführung als Reliquienmonstranz oder Ostensorium bezeichnet. Kleine Reliquiensplitter werden seit dem späten Mittelalter von offiziellen kirchlichen Stellen in spezielle verglaste Kapseln von meist ovaler Form eingeschlossen und anschließend versiegelt oder verplombt, um die Echtheit der enthaltenen Reliquie zu dokumentieren und zu verhindern, dass kleine Reliquien verloren gehen können. Eine solche Kapsel wird als Theca bezeichnet; meist befindet sich in ihr neben der Reliquie ein Zettelchen mit erklärender Beschriftung, die sogenannte Cedula.

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Das chinesische Ruyi-Zepter

März 26th, 2007 by Felix Hardmood Beck

Bildquelle: Wikipedia / höhere Auflösung

Ursprünglich geht das Ruyi-Zepter auf den – einem weitaus profaneren Zweck dienenden – Rückenkratzer (痒痒挠 yangyangnáo) zurück. Bereits in der Han-Dynastie wurden die Zepter aber von Gelehrten und Adeligen bei der Konversation in der Hand gehalten, was ihnen die Bezeichnung Tánbǐ (谈笔; “Konversationsstab”) einbrachte. In der Ming- und Qing-Zeit setzte sich endgültig die Verwendung des Ruyi-Zepters zu dekorativen und symbolischen Zwecken durch. Somit gilt das Ruyi-Zepter in der heutigen chinesischen Kultur als Ziergegenstand und Talisman. Er soll dem Besitzer Glück und Segen bringen und stellt in keiner Weise ein Herrschaftssymbol wie europäische Zepter dar (Anmerkung: Das Ruyi-Zepter erfreute sich auch großer Beliebtheit als Geschenk; insbesondere der Kaiser erhielt traditionell zum Neujahrsfest von den führenden Beamten, Generälen und Gelehrten des Reiches kostbar gearbeitete Exemplare überreicht. Infolgedessen zierten die Zepter in großer Zahl die kaiserlichen Thronsäle, Schreibtische und Schlafzimmer. Angesichts dessen näherte sich die Funktion des Ruyi-Zepter ein wenig dem seines westlichen Äquivalents als Herrschaftssymbol an. Das Palastmuseum Peking besitzt etwa 3.000 Stück, die vorwiegend aus der Qing-Dynastie stammen.). Gewöhnlich besteht das Ruyi-Zepter aus einem wolken-, herz- oder pilzförmigen Kopf sowie einem leicht s-förmig geschwungenen Stiel. Es kann aus den verschiedensten Materialien gefertigt sein. Gebräuchlich sind unter anderem Hartholz, Jade, Lack, Elfenbein, Koralle und zahlreiche Edelmetalle. Die Oberfläche ist meist reich verziert; häufig enthält das Dekor Symbole, die etwa Langlebigkeit, Wohlstand und Erfolg verheißen.

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Die Ferula (Kreuzstab)

März 26th, 2007 by Felix Hardmood Beck

Anmerkung: Das “Navigationsinstrument Jakobsstab” wurde ebenfalls als Kreuzstab bezeichnet (vgl. Blogeintrag vom 29.Januar über Navigation- und Ortungssysteme).

Die Ferula ist der im Katholizismus dem Papst vorbehaltene Stab, der statt der Krümme des Krummstabes (vgl. Blogeintrag vom 26.März) gewöhnlicher Bischöfe ein Kreuz zeigt. Sicher ist, dass Päpste schon früh einen solchen geraden Stab trugen. Nachdem der Krummstab zum Insignium der Hirtengewalt der Bischöfe wurde, erhielt der Papst die Ferula, mit einem Kreuz statt einer Krümme. Ähnlich wie bei den Patriarchen das Patriarchenkreuz wurde ihm der Stab mit dem Kreuz vorangetragen. Nur bei Kirchenweihen nahm er ihn selbst in die Hand, um das Alpha und Omega in den Boden der Kirche zu ritzen. Read the rest of this entry »

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Raum der Stille

März 12th, 2007 by Felix Hardmood Beck


Bildquelle

1994 wurde im nördlichen Torhaus des Brandenburger Tores ein Raum der Stille eröffnet. Er folgte einem berühmten Vorläufer: dem Meditationsraum, den der 1961 verunglückte schwedische UNO – Generalsekretär Dag Hammarskjöld für sich und seine Mitarbeiter im UNO-Gebäude in New York einrichten ließ. Die Initiative zu dem Berliner Projekt geht auf Ostberliner Christen und die Zeit vor dem Mauerfall zurück; Menschen verschiedener Religionen und Kulturen halfen dann, es ins Leben zu bringen. Das mit Symbolen beladene Wahrzeichen der Stadt, das Verkehrsnadelöhr, der Touristenmagnet finden in dem Raum der Stille einen ungeahnten Gegenpol, in den das großstädtische Getöse nur noch gefiltert und gedämpft eindringen kann. Die Zustimmung zu diesem Raum, die man den Besucherbüchern entnehmen kann, ist überwältigend. Jeder gibt ihm einen eigenen Zweck, eine individuelle Bedeutung. Doch scheint es ein unausgesprochenes Einverständnis darüber zu geben, daß Stille eine Voraussetzung von Frieden ist. Read the rest of this entry »

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Farben und Religion

März 6th, 2007 by Felix Hardmood Beck

Islamic Tradition
In the Islamic tradition, colour is primarily seen from a metaphysical viewpoint which allows the duality of light and shadow to be recognised as the continuous possibility pervading the universe. The number seven dominates the traditional palette of colours, which are arranged in groups of three and four (picture below), with the two systems being linked. One order is based on the three colours black, white and sandlewood (related to the colour of the earth), while the other is centred on the four colours red, yellow green and blue.


Quelle: www.colorsystem.com; Read the rest of this entry »

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Textrecherche Paulo Coelho

März 4th, 2007 by Felix Hardmood Beck

Kreuzwege aus Paulo Coelhos “Unterwegs – Gesammelte Geschichten”

Der Meister sagt: “Die Wegkreuzung ist ein heiliger Ort. Hier muß der Pilger eine Entscheidung treffen. Daher schlafen und essen die Götter für gewöhnlich an einer Wegkreuzung. Wo sich Wege kreuzen, konzentrieren sich zwei große Kräfte – die des Weges , der gewählt wird, und die des Weges, der verworfen wird. Beide werden für einen kurzen Augenblick zu einem Weg. Der Pilger kann ausruhen, ein wenig schlafen und sogar die Götter befragen. Doch niemand kann für immer dort bleiben: Ist die Wahl einmal getroffen, muß er weitergehen, ohne über den Weg nachzudenken, den er nicht eingeschlagn hat. Sonst wird die Wegkreuzung zu einem Fluch.”

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Jakobsweg (Grundsätzliches, Überblick)

Februar 25th, 2007 by Felix Hardmood Beck


Bildquelle

Folgender Text ist der Webseite www.kath.de entnommen und ist als ZIP-Datei über folgenden Link als Textdatei downloadbar: Originalquelle hier klicken. Der Text ist gekürzt und mit Querverweisen und Anmerkungen versehen.

1. Einleitung und zusammenfassender Überblick
1253 schickte Ludwig IX von Frankreich einen flämischen Franziskaner namens Wilhelm von Rubruk in diplomatischer Mission nach Innerasien zu den Mongolen. 1254 erreichte der Mönch das “ordou” (Lager) des Großkhans Möngke und folgte dem Herrscher nach Karakorum. Dabei machte Rubruk die Bekanntschaft eines armenischen Mönchs namens Sergius. Dieser hatte zunächst als Einsiedler in der Nähe Jerusalems gelebt, ehe er sich dem Großkhan anschloß. Der Franziskaner hat die Worte des Sergius überliefert: “Er begann mich über den Papst zu befragen, ob ich glaubte, daß er ihn zu sehen wünsche. Und ob ich ihm ein Pferd geben wolle, um nach Santiago zu reiten und dort die Hilfe des heiligen Jakobus anzuflehen.” Um die Mitte des 13.Jahrhunderts war also die Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela “weltbekannt” selbst ein armenischer Mönch, den es zu den Mongolen verschlagen hatte, wußte davonRead the rest of this entry »

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Historische Wallfahrten in der Presse

Februar 7th, 2007 by Felix Hardmood Beck

Bei der Internet-Recherche zum Thema historische Wallfahrtsorte bin ich in den Archiven der Tagespresse auf folgende Artikel gestossen. Interessante Schlagworte sind unterstrichen. Dieser Blogeintrag wird in Zukunft mit weiteren Artikeln aktualisiert (letzter Stand: 07.02.07): Read the rest of this entry »

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Recherche (Mittelalter & Christentum)

Februar 3rd, 2007 by Felix Hardmood Beck

Quelle (Link vom 03.02.07): SWR Schulfernsehen – Sendereihe: 2000 Jahre Christentum (folgende Folgen:)

  • Folge: Heilige und Dämonen – Das Christentum am Ende der Gewissheit
  • Folge: Allein der Glaube – Zukunft durch Rückkehr
  • Folge: Kreuz und Schwert – Das Christentum wird Christenheit
    1. Der Glaube an Gott als zentrale Lebensauffassung

    Eine Pilgerreise, einmal im Leben zu einer heiligen Stätte oder einem Wallfahrtsort unternommen, spiegelte die Vorstellung der Menschen im Mittelalter wieder, sich auf einer Reise zu befinden, bei der das diesseitige irdische Leben nur Übergangs- und Durchgangsstadium in ein besseres Leben im Jenseits war. Taten der Buße und gute Werke bereiteten dabei auf das Leben im Jenseits vor. Read the rest of this entry »

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    Catholics E-mail prayers and candles to Lourdes

    Februar 3rd, 2007 by Felix Hardmood Beck

    bild
    Roman Catholics who can’t make it to France for Pope John Paul’s pilgrimage to Lourdes this weekend can now say a prayer and light candles there through the Web site Croire (“believe” in French.) For five euro ($6.13), Croire will add e-mailed prayers to the intentions to be prayed for during the pilgrimage at the grotto where Saint Bernadette Soubirous saw visions of Mary, the mother of Jesus Christ, in 1858.

    via Regine’s www.we-make-money-not-art.com

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    Das Christentum (grundsätzliches)

    Februar 1st, 2007 by Felix Hardmood Beck

    Das Christentum ist mit über zwei Milliarden Anhängern die zahlenmäßig bedeutendste Weltreligion. Es wird geschätzt, dass ungefähr ein Drittel aller Menschen auf der Welt einer der christlichen Kirchen angehören. (Diese Zahlen beruhen jedoch nur auf Schätzungen, da die Definitionen, wer als Christ mitzuzählen sei und wer nicht, auseinandergehen. Die meisten staatlichen Statistiken werden auf Selbstbezeichnungen der einzelnen Staatsbürger oder Hochrechnungen zurückzuführen sein.)

    Nachfolgender Text entstammt dem Lexikon d. Religion (Hartwig Weber, Nikol-Verlag, Hamburg, 2006) und ist mit Querverweisen, Bildern und Kommentaren versehen worden: Read the rest of this entry »

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    Bsp. moderner Schutzpatrone

    Februar 1st, 2007 by Felix Hardmood Beck

    Ein Schutzpatron ist nach christlichem Verständnis ein Heiliger, mit dem man einen lokalen oder spezifischen Wirkungskreis verbindet. Seinem Schutz unterstellt man ein bestimmtes Objekt oder einen bestimmten Bereich, Beruf, Tätigkeit usw. Für Pilgerreisende sind entsprechende Patrone Guido von Anderlecht und der heilige Jakobus. Auch gibt es “moderne” Schutzpatronen, wie beispielsweise die Schutzpatonin für das Fernsehen: Klara von Assisi oder für >Telegrafie und Rundfunk<: Jeanne d'Arc. Nachfolgende Beispiele zeigen Postkarten im Format DIN A5 mit einem kleinen abnehmbaren Aufkleber:


    Christophus – Schutzpatron für Reisende

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    Der Koran (allgemeines)

    Januar 31st, 2007 by Felix Hardmood Beck

    Der Koran (arabisch al-Qur’an: Lesung, Vortrag oder Vorzeit), heilige Schrift des Islam (570-650 n. Chr.). Nach muslimischem Glauben enthält der Koran eine Reihe von Offenbarungen, die Gott (Allah) an seinen Propheten Mohammed zwischen 608 und 632 in Mekka und Medina richtete. Read the rest of this entry »

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