Das chinesische Ruyi-Zepter

March 26th, 2007 by Felix Hardmood Beck

Bildquelle: Wikipedia / höhere Auflösung

Ursprünglich geht das Ruyi-Zepter auf den – einem weitaus profaneren Zweck dienenden – Rückenkratzer (痒痒挠 yangyangnáo) zurück. Bereits in der Han-Dynastie wurden die Zepter aber von Gelehrten und Adeligen bei der Konversation in der Hand gehalten, was ihnen die Bezeichnung Tánbǐ (谈笔; “Konversationsstab”) einbrachte. In der Ming- und Qing-Zeit setzte sich endgültig die Verwendung des Ruyi-Zepters zu dekorativen und symbolischen Zwecken durch. Somit gilt das Ruyi-Zepter in der heutigen chinesischen Kultur als Ziergegenstand und Talisman. Er soll dem Besitzer Glück und Segen bringen und stellt in keiner Weise ein Herrschaftssymbol wie europäische Zepter dar (Anmerkung: Das Ruyi-Zepter erfreute sich auch großer Beliebtheit als Geschenk; insbesondere der Kaiser erhielt traditionell zum Neujahrsfest von den führenden Beamten, Generälen und Gelehrten des Reiches kostbar gearbeitete Exemplare überreicht. Infolgedessen zierten die Zepter in großer Zahl die kaiserlichen Thronsäle, Schreibtische und Schlafzimmer. Angesichts dessen näherte sich die Funktion des Ruyi-Zepter ein wenig dem seines westlichen Äquivalents als Herrschaftssymbol an. Das Palastmuseum Peking besitzt etwa 3.000 Stück, die vorwiegend aus der Qing-Dynastie stammen.). Gewöhnlich besteht das Ruyi-Zepter aus einem wolken-, herz- oder pilzförmigen Kopf sowie einem leicht s-förmig geschwungenen Stiel. Es kann aus den verschiedensten Materialien gefertigt sein. Gebräuchlich sind unter anderem Hartholz, Jade, Lack, Elfenbein, Koralle und zahlreiche Edelmetalle. Die Oberfläche ist meist reich verziert; häufig enthält das Dekor Symbole, die etwa Langlebigkeit, Wohlstand und Erfolg verheißen.

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Konfuzianismus und Taoismus (grundsätzliches)

January 30th, 2007 by Felix Hardmood Beck

Folgender Text ist (teilweise gekürzt) aus folgender Webseiten entnommen

  • http://www.beepworld.de/members44/palastikkuh/taoismus.htm
  • und von mir mit Anmerkungen, Grafiken, Bildern und Querverweisen versehen worden:

    Glaubensformen in China. Gewöhnlich werden Konfuzianismus und Taoismus als die beherrschenden Religionen Chinas bezeichnet. Beim Konfuzianismus sowie dem ursprünglichen Taoismus handelt es sich jedoch um Philosophien, wobei letzterer später rituelle und kosmologische Elemente in sich aufnahm. Konfuzius und seine Nachfolger waren in ihrer Philosophie weniger auf die Achtung der Götter als auf praktische Handlungsanweisungen für das weltliche Leben ausgerichtet. Der konfuzianische Tempel besteht nur aus einem Raum, in dem die Begründer des Konfuzianismus verehrt werden. Die Glaubensformen des größten Teiles der chinesischen Bevölkerung, die polytheistische Züge tragen und als Volksreligion bezeichnet werden, unterscheiden sich jedoch wesentlich von den Philosophien der traditionellen konfuzianischen Elite. Read the rest of this entry »

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    Weltreligionen im Vergleich

    January 30th, 2007 by Felix Hardmood Beck

    Weltreligionen im Vergleich Bildquelle (oben): Wikipedia / größere Bildauflösung

    Tabelle Weltreligionen im Vergleich Bildquelle (oben): Internetseite zum Religionsvergleich; (höhere Auflösung)

    Weiterführende Webseiten:

  • Webseite: www.weltreligionen.de
  • Webseite: Christentum
  • Webseite: Islam
  • Webseite: Hinduismus
  • Webseite: Buddhismus
  • Webseite: Judentum
  • Webseite: Taoismus
  • Weiterführende Literatur:

  • Glasenapp, Helmuth von, Die fünf Weltreligionen, Hugendubel Verlag, München, 2001
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