Download Diplomtheorie (1&2) als PDF

Juli 4th, 2007 by Felix Hardmood Beck

Download des ersten Teils als PDF (ca. 4,5 MB).

Download des zweiten Teils als PDF (ca. 370 kb).

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50 Euro Belohnung

Juni 26th, 2007 by Felix Hardmood Beck

Nun ja, … meine Diplombearbeitung ist eine Pilgerreise mit allen Höhen und Tiefen. Das aktuelle Tief liegt wohl im Systemabsturz, der meinen Computer und mich am Samstag heimgesucht hat. Vor und nach einer totalen Neuinstallation (MacOSX 10.4) starten 2 Dateien nicht mehr: der zweite Theorieteil und meine Diplom-Präsentation. Der Theorieteil ist in Apples Layout Programm Pages geschrieben und kann hier als ZIP_Datei runtergeladen werden. Demjenigen, der es schafft die Datei bis Freitag zu öffnen und in irgendeiner lesbaren Form an mich zu schicken wird mit 50 Euro und einem Kasten Bier belohnt!


Bild vergrößern (1280px); Markus Kison (rechts) und ich bei dem Versuch meine Diplomtheorie zu retten.

Das hier ist ein Ausschnitt des übriggebliebende Datensalat meiner 2. Diplomtheorie:
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Der Prüfer wird wohl denken: “Was will der Kerl uns wohl sagen ???” ;-)

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Attraktion versus Repulsion

Mai 2nd, 2007 by Felix Hardmood Beck

Attraktion und Repulsion, Ausdrücke in der Philosophie:
In der Phänomenologie taucht das Begriffspaar Attraktion und Repulsion auf in Bezug auf Fremdes und Neuartiges. Etwas Fremdes und Unbekanntes übt eine gewisse Faszination und Anziehungskraft auf den Beobachter aus – Attraktion – aber ebenso, durch eben die Neuartigkeit auch eine gewisse Scheu – eine gewisse Vorsicht und Zurückhaltung – Repulsion.

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Stichworte zum ersten Theorieteil

April 14th, 2007 by Felix Hardmood Beck

1. Theorieteil: Medium Jakobsweg
Die Rolle des Jakobsweges als Kommunikationsmedium und der Vergleich zu Netzwerken wie dem Internet.

Möglicher Aufbau:
1. Einleitung (Beschreibung Thematik)
- Im Sinne der Medientheorie (S.8 Kloock) Charakteristikum: Medien werden nicht als neutrale Träger, oder Überträger von Informationen wahrgenommen, sondern als Techniken, die die Möglichkeiten der Kommunizierbarkeit von Information konstituieren. (Die Gestalt der Mitteilung formt deren Inhalt und prägt Weltbild und Wahrnehmungsmuster). So stelle ich die These auf, das der Jakobsweg als ein Weltbild und Wahrnehmungsmuster veränderndes Medium, im Sinne eines Informations- und Kommunikationsmedium, gelten kann. Medien nicht als neutrale (Über-)Träger, sondern als Technik, welche die Information formt. Medien als konstitutive Faktoren von Kultur (Vgl. ;c Luhan (S.109, Mersch/S.57 Kloock) The Medium is the message) / S.115 Mersch: Entziffert man in einer Epoche das Grundmedium versteht man Kultur und Gesellschaft.
- Warum interessant => Abschottung vom ewigen Informationszugang (durch die neuen Medien: Ununterbrochen unterbrochen)
- Untersuchung des Jakobsweg-Netzwerkes aus medientheoretischer Sicht interessant, da bei beiden Netzwerken durch eine Zusammenführung etwas Neues entsteht Read the rest of this entry »

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Reliquienrecherche

März 29th, 2007 by Felix Hardmood Beck

Eine Reliquie (lateinisch: Überbleibsel) ist (laut der, mir heilbringenden Wikipedia) ein Gegenstand religiöser Verehrung, besonders ein Körperteil oder Teil des persönlichen Besitzes eines Heiligen. Eine Sonderform sind Berührungsreliquien, also Gegenstände wie Kleidungsstoffe, mit denen der Heilige in Berührung kam oder gekommen sein soll. Reliquienverehrung findet sich in fast allen Hauptreligionen – ist auch im Islam und Judentum zu finden, ihr Platz in der Religion ist jedoch durchaus umstritten.


Bild links: Bildquelle Wikipedia / höhere Auflösung; Sandalen Jesu – Reliquie aus der Abtei Prüm (Eifel) / Bild rechts: Bildquelle, Die Düsseldorfer Reliquien des hl. Apollinaris, geöffneter Reliquienschrein

Im Christentum (Katholizismus und Orthodoxie) ist die Reliquienverehrung eine der ältesten Formen der Heiligenverehrung und schon im mittleren 2. Jahrhundert eindeutig nachweisbar, lange vor z.B. Ikonen- oder anderen Heiligenbilder-Verehrungen. Im Protestantismus wird die Reliquienverehrung bereits seit der Zeit Martin Luthers größtenteils abgelehnt. Evangelikale Christen sehen sie als unbiblisch an, Religionsgemeinschaften wie die Adventisten und die Zeugen Jehovas sogar als Götzendienst.

Reliquien werden nach unterschiedlichen Klassen kategorisiert und je nach Wunderwirkung und Lage des Aufbewahrungsortes (Reliquiar) mehr oder weniger von Pilgern während der Wallfahrten frequentiert. Hauptsächlich im Mittelalter war es unter Christen verbreitet Reliquien weiter zu schenken. Wichtige Persönlichkeiten der Christenheit die mit Klöstern in Kontakt waren, bekamen oftmals Reliquien geschenkt. Somit entstanden Sammlungen von verschiedensten Reliquien, die oftmals über Jahrhunderte zusammengetragen wurden.


Bildquelle: Wikipedia; Reliquienschrein in Form einer Basilika, Köln, 1. Hälfte 13. Jahrhundert

Die älteste Form des Reliquiars ist der Reliquienschrein. Dabei handelt es sich um einen meist reich geschmückten, dem Sarkophag des Heiligen entsprechenden Kasten in Originalgröße oder miniaturisierter Ausführung. Unter den Pilgern des beginnenden Spätmittelalters wuchs die Begierde danach, die Reliquien auf ihren Wallfahrten unmittelbarer in Augenschein nehmen zu können; vielfach stellte sich gegenüber den geschlossenen Reliquienkästen ein gewisses Misstrauen ein, zumal Reliquienfälschungen überhand nahmen. Daher wurde zunächst der Typus des sprechenden Reliquiars entwickelt – dabei handelt es sich um Behältnisse, die in ihrer äußeren Form dem Körperteil nachempfunden sind, dessen Überreste sich darin befinden. Reliquiare für Armknochen wurden als goldene Arme gestaltet, Fußreliquiare als goldene Beine, Schädelreliquiare als kostbar geschmückte Reliquienbüsten. Auch die sprechenden Reliquiare wurden von den Gläubigen bald als unbefriedigend empfunden, weshalb man im Spätmittelalter dazu überging, aufwendig gefasste gläserne Behälter zu schaffen, in denen die eigeschlossenen Reliquien für den Betrachter direkt sichtbar waren. Ein solches Schauglas wird je nach Ausführung als Reliquienmonstranz oder Ostensorium bezeichnet. Kleine Reliquiensplitter werden seit dem späten Mittelalter von offiziellen kirchlichen Stellen in spezielle verglaste Kapseln von meist ovaler Form eingeschlossen und anschließend versiegelt oder verplombt, um die Echtheit der enthaltenen Reliquie zu dokumentieren und zu verhindern, dass kleine Reliquien verloren gehen können. Eine solche Kapsel wird als Theca bezeichnet; meist befindet sich in ihr neben der Reliquie ein Zettelchen mit erklärender Beschriftung, die sogenannte Cedula.

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The tempo of the city (by Florian Boer)

März 28th, 2007 by Felix Hardmood Beck

Text from www.archis.org
author: Florian Boer
, architect and founder of -scape

(text partialy shortened by me)

The city is constantly on the move: people travel from home to the office, from the office to the café, from the café to friends, from the girlfriend to the gym, from the gym to the lounge, to the park, back home, to the supermarket, to the petrol station and back again. Besides its myriad functions, the city is chiefly a place where you’re on your way to somewhere.
Moving from one place to another is a daily activity, and it largely determines the way we experience our environment. And more important than the distance covered in this way, is the time spanned. Time is our yardstick for drawing up a mental map of the city. This notion of time is so important that there appears to be a ‘law for the preservation of travel time’: worldwide people spend 1.1 hours a day in transit, both in developing countries and the Western world. As soon as faster travel is available it is immediately translated into traversing ever greater distances. The time spent remains a constant factor; a balance that is continually reestablished. Read the rest of this entry »

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Feie Netze – Geschichte, Geschichte, Politik und Kultur offener WLAN-Netze

März 1st, 2007 by Felix Hardmood Beck

Nachfolgender Text ist dem Werk »Armin Medosch: Feie Netze – Geschichte, Politik und Kultur offener WLAN-Netze« entnommen, das unter den Bedingungen der Creative Commons Public License zur Verfügung gestellt wird.

Netzwerktopologien
Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zwischen Netzen ergibt sich aus dem Vorhandensein verschiedener Netzwerktopologien. Netze kann man abstrakt als Graphen darstellen, die aus Punkten und Linien bestehen. Die Punkte bezeichnet man als Knoten, die sowohl Vermittlungsstellen als auch Endgeräte sein können, die Linien stehen für Verbindungen, in der Fachsprache auch Ränder (engl. »edges«) genannt. Als Netzwerktopologie wird die jeweils typische Anordnung von Knoten und Rändern bezeichnet. Verschiedene Topologien haben verschiedene Eigenschaften bezüglich der Strukturierung der Kommunikation und der Wegelenkung zur Folge. Die wichtigsten Typen sind das sternförmige Netz mit einem Knoten als Mittelpunkt, der mit den Außenstellen kommuniziert, ein ringförmiges Netz, eine Baumstruktur, sowie ein Maschennetz, bei dem jeder Knoten mit mehreren anderen Knoten verbunden ist. Ein Sonderfall ist die Funkzelle, wobei alle Teilnehmer dasselbe Medium verwenden.

Abb. 1–1 Netzwerktopologien – Stern, Ring, Maschennetz, Baum; Read the rest of this entry »

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evtl. Inspiration !?

Februar 19th, 2007 by Felix Hardmood Beck

Der Hit-Navigator
Hype Machine und Last.fm: die neue Ordnung der virtuellen Musikwelt, Artikel vom 16.02.2007
Quelle: Der Tagesspiegel (Link vom 19.02.07) / Autor: Christian Tretbar

Mick Jones kennt das Gefühl. Ohnmacht. Dieses Gefühl, hoffnungslos verloren zu sein in einer undurchsichtigen, von Angeboten überbordenden Konsumwelt. „I am lost in the supermarket“, sang er zusammen mit seinem Bandkollegen von The Clash, Joe Strummer. Das war 1979. Heute sind die Supermärkte vielleicht etwas geordneter. Die Konsumwelt dagegen kaum. Und das hat mit dem Internet zu tun, in das sich immer mehr Warenströme verlagern. Vor allem solche, die Spaß machen und nur eine kurze Lebensdauer haben. Wie Musik. Obwohl der Online-Sektor des Musikmarkts bislang nur etwa sieben Prozent vom Umsatz ausmacht, wächst dieser Konsumzweig rapide – und mit ihm das Unvermögen der Musikliebhaber, sich in der digitalen Warenwelt zurechtzufinden, deren Möglichkeiten, Musik zu erleben, unendlich sind. Erfüllt das Internet so noch seinen Zweck? Read the rest of this entry »

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Reportage über Paul Virilio (WDR)

Februar 16th, 2007 by Felix Hardmood Beck

aus: “Ou va la television? : das Zeitalter der Elektronik = Wohin steuert das Fernsehen?“,
[S.l.], La Sept, c 1993

Virlio: “Die Geschwindigkeit macht Gleichgültig, denn sie bringt die Rangordnung der Dinge durcheinander. Wenn eine Landschaft wie ein Film vorbei zieht, denn das was wir hier im Fenster sehen ist ein Film, dann glaubt man nicht mehr an die Beständigkeit der Landschaft und die Fortdauer der Dinge. Nach und nach hat man sich daran gewöhnt die Realität für eine Illusion zu halten, das führt dazu das man allem gegenüber gleichgültig wird. Man kann sagen die Geschwindigkeit ist ein Massenmedium, das die Realität verändert. Die Geschwindigkeit bringt die Wahrnehmung durcheinander und täuscht uns über die Wirklichkeit. Der Zug hält an und es scheint, daß auch die Gebäude zum Stillstand kommen. Phylosophischer gesagt: Die Geschwindigkeit ist kein Phänomen, sondern die Beziehung zwischen den Phänomen – das heißt die Relativität schlechthin.” Read the rest of this entry »

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Motive der Wallfahrt (Teil2)

Februar 15th, 2007 by Felix Hardmood Beck

Folgendes PDF (5 Seiten, ca. 200kb) ist die Weiterbearbeitung von dieser Version (vgl. Blogeintrag vom 07.02.07). Es faßt die Motive des Wallfahrens im Mittelalter zusammen und stellt diese denen der heutigen Pilger gegenüber.

abbildung seite 1 Read the rest of this entry »

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Literatur Recherche

Februar 14th, 2007 by Felix Hardmood Beck


(Der Titel sieht ein wenig aus wie ein Märchenbuch …) Zum Theoriethema passende Stellen habe ich rausgesucht und (via Photoshop) angestrichen. Die Links verweisen jeweils auf Bilder mit höherer Auflösung (1280x960px).

  • Levine, Robert, Eine Landkarte der Zeit – Wie Kulturen mit der Zeit umgehen, Piper Verlag München, Zürich, Sonderausgabe 1998

  • Als Hauptaussagen könnte man folgende zusammenfassen: Je nach Persönlichkeit sollten Rückschlüsse auf das individuelle (Arbeits-, Lebens-, Sprach-, …) Tempo geschlossen werden (d.h. wenn man ein langsamer Typ ist, soll man sich keinen Job in einem stressigen Callcenter aussuchen u.ä.). Man spricht dabei von der Entsprechung der Aufgabe, bzw. der Umgebung, und der Person.
    Ein Mittelmaß an Arbeitsdruck scheint sich am positivsten auf Ergebniss und Wohlbefinden (vitalisierend) auszuwirken – bei der Arbeit gerät man in den sog. flow (vgl. untere Grafik). Daraus folgt: -> die unglücklichsten Menschen sind die, die keinen Zeitdruck, bzw. eine mangelnde Struktur haben (z.B. reiche Menschen) und im Umkehrschluß: Ein Übermaß an Verantwortlichkeiten führt zu Stress und der Verminderung des flows. Zeitdruck kann in der richtigen Dosis Energien freisetzen; es gilt ein Mittelmaß in Freizeit, Arbeits- und Sozialleben zu finden.
    Zitat: “Unsere Zeit ist unser Leben.”

    grafik - visualisierung des flows
    Bildquelle: Wikipedia

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    Motive der Wallfahrt

    Februar 7th, 2007 by Felix Hardmood Beck

    In folgendem PDF (ca. 90kb) sind die Motive des Wallfahrens im Mittelalter zusammengefasst. Dabei habe ich die Beschreibungen von Norbert Ohler (vgl. “Pilgerstab und Jakoobsmuschel, Patmos Verlag, Düsseldorf und Zürich, 2000) ergänzt durch eigene Anmerkungen. In einem späteren Schritt werde ich die Beweggründe von früher denen von heute gegenübergestellen.

    abbildung seite 1 abbildung seite 2

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    Völkerwanderungen

    Januar 30th, 2007 by Felix Hardmood Beck

    Im Jahr 375 n. Chr. fällt eine Armee von Hunnen (Mongolen), in den deutschen Osten ein und vertreibt die Germanen. Furor Teutonicus = deutscher Wutanfall.

    600-700 = Paarallel verschobene Völkerwanderungen.

    622 flieht Mohammed nach Medina und gründet die erste Gemeinde. Gesetze werden erlassen und der Koran aufgezeichnet.

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    Das Grab von Jim Morrison (ein Bsp.)

    Januar 29th, 2007 by Felix Hardmood Beck

    Warum sind wir auf der Suche nach neuer Spiritualität?
    Nachfolgend eine kurze, persönliche Vermutung samt ebensolcher Herleitung.

    Vergleicht man zwei Kulturen, wie die islamische und die europäisch-christliche etwa in Bezug auf Kindererziehung, kommt man schnell zu dem Schluß, daß eine Heranführung an religiöse Sitten und Gebräuche in der europäisch-christlichen Kultur weniger intensiv stattfindet (falls überhaupt), als in der islamischen Kultur. Während gläubige Muslime ihren Kindern die Gesetze des Korans vorleben, der aus islamischer Sicht eine Antwort auf den Sinn des Lebens bietet, nimmt die nächste Generation die Glaubenswerte automatisch auf. Der Glaube an den Koran nimmt den Lebenssinn ein.
    Im europäisch-christlichen Umfeld erfolgt eine eher liberale Erziehung, die den Lebenssinn meist außen vorläßt und dem Sprößling diese spirituelle Suche überläßt. Menschen benutzen und brauchen jedoch seit jeher Spiritualität – sie gehört zum Leben und gibt letztendlich den Lebenssinn (oder hilft zumindest bei der Suche danach). Verfolgt man das Heranwachsen eines Jugendlichen kann man eine (erstmalige) Suche nach Bedeutung im Leben und Zielen prognostizieren, die gefolgt sein könnte von einer neuen Verehrung, die im Leben den der Religion einnimmt: die Suche um spirituellen Beistand, Erlangen von Seelenfrieden, Buße für vergangene Sünden, Lobpreisung, Anbetung des Ortes oder nicht zuletzt von materiellem Nutzen und Wohlstand. Typenabhängig kann das durchaus in der Kirche, aber genauso gut auch auf einem Punkrock-Festival gefunden werden. Theoretisch führte dies im europäisch-christlichen Umfeld zu einem Verlust von Religion und im Gegenzug zu einem breiten Feld von unterschiedlichster Spiritualität (u.a. die Verehrung des Grabes von Jim Morrison / 48° 51′ 33,8″ N, 2° 23′ 37,2″ O).

    Grab von Jim Morrison Bildquelle: Wikipedia / höhere Bildauflösung

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