Referat (Felix Beck & Frederic Eyl)
Anwendungen der Zukunft – Die Übersetzung des Web 2.0 in die reale Welt
Medienrevolutionen bringen meistens eine Veränderung der Informationsverbreitung, meist gefolgt von einem gesellschaftlichen Wandel, mit sich. Beispiele in der Vergangenheit gibt es dafür genug: Die beiden stärksten nach der “Einführung der Sprache” und der “Schrift” sind vermutlich die Erfindung des Buchdrucks durch Johannes Gutenberg und die des WorldWideWebs.
Dem Buchdruck folgte für damalige Verhältnisse unglaubliche Möglichkeit Wissen zu konservieren. Während bis zum Mittelalter meist subjektive Minnesänger Geschichten weitertrugen, blieben handschriftliche Abschriften und Notizen ein schwer zuvervielfältigendes Medium – und erweckten, ganz nebenbei gemerkt, für den geringen Teil der damals belesenen Bevölkerung einen subjektiven Eindruck. Gedruckter Text hingegen ließ den Inhalt plötzlich neutral und wahrheitsgemäß erscheinen. Es folgte die Vervielfältigung und Verbreitung neuer und alter, falscher und richtiger Wahrheiten. Der Wissensfluß blieb durch mangelnde Bildung dabei jedoch begrenzt und elitär.
Die Veränderung, die die Medienlandschaft durch die Einführung und die Akzeptanz des Internets, der Digitalisierung und den gleichzeitigen Beginn der Datenauslagerung und Distribuierung erhielt, brachte eine nie erahnte Wissensliberalisierung, -demokratisierung und Personalisierung. Das Internet stärkte den Wissensfluß. Der Konsument wurde gleichzeitig zum Anbieter. In diesem Zusammenhang wird meist der Oberbegriff des Web 2.0 genannt. Dieser steht für eine Reihe neuer Techniken und daraus resultierenden Interaktionsmöglichkeiten (RSS, JavaScript …) und Dienste des Internets (Blogs, Wikis …), aber genauso für die geänderte Wahrnehmung und Benutzung des Mediums.
Welche Auswirkungen kann diese Technologie auf unsere Kultur und Gesellschaft haben? Wie könnte sich der zwischenmenschliche Umgang verändern, wie die soziologischen Veränderungen aussehen? Wie könnte man sich eine resultierende, zukünftige Veränderung von Hard- und Software vorstellen? Wie würden Visionen von realer Vernetzung aussehen?
“Man muß in die Zukunft blicken, um die Gegenwart zu meistern.” (Faith Popcorn, Der Popcorn Report, 1991). Während noch vor wenigen Jahren eine Zukunftsprognose aus der Auswertung von unglaublich vielen Quellen (Zeitungen, Umfragen, TV-Shows etc) erfoltgte, kann heute eine Analyse durch das Web erfolgen. So können aus der gegenwärtigen, digitalen Kultur Prognosen abgeleitet und Zukunftsszenarien beschrieben werden.
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Was kommt nach Web 2.0?
Weil’s so schön ist und die Diskussion in Vergessenheit gerät. Was kommt nach Web 2.0? Meine Theorie: Realität 10
Die Zahl Zehn ist die Vereinigung der Eins mit der Null. Die Eins symbolisiert den Menschen in seinem Selbst-Bewußt-Sein. Damit ist gemeint, daß sich der Mensch als “ein” physisches Ganzes empfindet. Die Eins ist das Äußerste dessen, was der Mensch in der Realität erfahren kann. Sie ist die kleinste natürliche Zahl, das erste in der Welt des Diesseits dem Bewußtsein Erreichbare. Die Null ist keine natürliche Zahl und kennt weder Raum noch Zeit. Die Null ist der Eingang zum Jehnseits, zur Anderswelt – zur Matrix. Sie steht für das Leere, daß in sich alle Möglichkeiten der Kreation trägt und in ewig existiert. Die Form der Null ist der Versuch, die Perfektion dessen, was die Matrix ist, darzustellen.
Die Veränderung der Kultur durch die Benutzung von Webanwendungen. Alltagsbeispiele. (Arbeitstitel)
Referat am Dienstag, den 22.Januar 2007 um 16:00Uhr, Raum 112 mit (Frederic Eyl)